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SUMMARY:Matinee zum 90. Jahrestag der Bücherverbrennung 1933
DESCRIPTION:Mit Texten von \nBertolt Brecht\nOskar Maria Graf\nIrmgard Keun\nKurt Tucholsky\nEgon Erwin Kisch\nWalter Hasenclever\nThomas Mann\nErich Kästner \n 
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SUMMARY:Militaria-Literatur „Hürtgenwald“
DESCRIPTION:Einer gewaltigen Übermacht ehrenvoll unterlegen …? Militaria-Literatur über den Zweiten Weltkrieg am Beispiel des Kriegsschauplatzes Nordeifel/„Hürtgenwald“\n  \nDie Endphase des Zweiten Weltkriegs führte in der Nordeifel zu heftigen Kämpfen\, die anschließend zur „Schlacht im Hürtgenwald“ oder als „Verdun der Eifel“ stilisiert wurden. Bis in die 2000er-Jahre erschien zu dieser Thematik eine Reihe von Büchern\, die weniger um eine faktennahe Rekonstruktion des Geschehenen bemüht waren\, sondern vielmehr Wehrmachts- und SS-Angehörige als Helden darstellten\, falsche Todeszahlen verbreiteten und das Kriegsgeschehen romantisierten. Der Nationalsozialismus wurde dabei weitgehend ausgeblendet\, Verbrechen der Wehrmacht wurden übergangen.\nDoch das war längst nicht alles. Denn diese Tendenz setzte sich bei der Aufstellung von Gedenksteinen\, bei der Ausrichtung von Militaria-Museen (Beispiel Vossenack in der Gemeinde Hürtgenwald)\, bei der Durchführung öffentlicher Gedenkveranstaltungen und später in diversen Facebook-Gruppen fort. Regelmäßig wurden und werden hier Grenzen zum Rechtsextremismus überschritten – sei es aus politischer Naivität oder aus Überzeugung. Viele politische Akteur*innen in der Nordeifel ignorierten diese Entwicklung jahrelang oder forcierten sie sogar. \nDer Historiker Frank Möller wird in seinem Vortrag den Mangel an „roten Linien“ in der Nordeifel an Beispielen aufzeigen\, problematische Akteur*innen benennen und auf Institutionen eingehen\, die sich im positiven Sinne verändert haben. Fokussiert wird aber auch auf jene Zusammenhänge\, die weiterhin die alte demokratiefeindliche Unbedarftheit kultivieren. \nEine Veranstaltung des Centrums für Antisemitismus- und Rassismusstudien (cars) an der Katholischen Hochschule Aachen in Zusammenarbeit mit NRWeltoffen Aachen. \nReferent Frank Möller\nFrank Möller ist Kölner Historiker. Im Jahr 2020 wurde er vom Kreis Düren zum Beauftragten für die Hürtgenwalder Kriegsgräberstätten Vossenack und Hürtgen ernannt. Als Experte für die Erinnerungskultur in der Nordeifel berät er seit Ende 2021 einen neu geschaffenen Arbeitskreis für Erinnerungskultur der Gemeinde Hürtgenwald und unterstützt das Landeskommando NRW der Bundeswehr bei der politischen Neuausrichtung des jährlich stattfindenden „Internationalen Hürtgenwaldmarsches“. Er ist Herausgeber des regelmäßig erscheinenden „Hürtgenwald-Newsletters“\, in dem auch die mangelnde Grenzziehung zwischen Rechtsextremismus und Militaria-Faszination thematisiert wird (http://frank-moeller.eu/huertgenwald/). \n  \nBildnachweis: Gedenkstein für Robert Cahow. Autor ArthurMcGill. Lizenz GFDL | CC-BY-3.0 \n 
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SUMMARY:Erinnerungsarbeit im Fußball – und darüber hinaus
DESCRIPTION:Vortrag mit Diskussion\nIn der deutschen Fußballkultur finden sich vielseitige Erinnerungspraktiken an die Verbrechen der NS-Diktatur. Insbesondere Fußball-Fangruppen haben die Erinnerungsarbeit in den vergangenen zwanzig Jahren gestaltet und eingefordert. Die Graswurzelbewegung „!Nie wieder – Erinnerungstag im deutschen Fußball“ ist exemplarisch zu nennen\, in der heute auch die Fußballverbände\, Bildungsakteur*innen\, Gedenkstätten und Museen aktiv sind. \nNina Reip\, die Leiterin der Geschäftsstelle „Netzwerk Sport & Politik für Fairness\, Respekt und Menschenwürde“\, berichtet über die jüngst entstandenen Netzwerke. In ihrem Vortrag zeigt sie zugleich die Potenziale\, Grenzen und Ritualisierungen einer solchen Erinnerungsarbeit.\nEine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Fanprojekt Aachen und dem Internationalen Zeitungsmuseum Aachen. \n \nDie Referentin Nina Reip. Foto: VHS Aachen\n \nGrafik: „Sport mit Courage“
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SUMMARY:Online-VA: "Warum machten so viele mit? – Ideologische Kontinuitäten und die Begeisterung der Massen"
DESCRIPTION:Hitler wurde zwar nicht demokratisch gewählt\, sondern von einer kleinen Gruppe Anti-Demokraten mittels eines präsidialen Putschs an die Macht gebracht\, doch trotzdem standen Millionen Menschen hinter ihm. Wie ist es zu erklären\, dass die NSDAP ab den späten 1920er Jahren immer mehr Zulauf erhielt und die Nazis sich auf eine rechte Massenbewegung stützen konnten\, die ihrer Menschenverachtung zustimmte❓ Welche eigenen Vorteile versprachen sich Hitlers Anhänger von seiner Herrschaft❓ \n?Mit einem Vortrag des Historikers Michael Wildt. \nZoom-Link\, Meeting-ID: 835 2310 7501\, Kenncode: 768842 \nMehr Infos: VVN-BdA Bundesvereinigung. \nAufzeichnungen der 1. und 2. VA gibt es hier und hier auf unserem Youtube-Kanal
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SUMMARY:Antimilitaristische Bustour durch das Dreiländereck
DESCRIPTION:Exkursion  \nAuf dem amerikanischen Soldatenfriedhof Henri-Chapelle bei Welkenraedt liegen fast 8.000 GIs begraben\, einfache Soldaten der US-amerikanischen Streitkräfte\, die am Ende des Zweiten Weltkriegs zum Beispiel bei der Schlacht um Aachen oder im Hürtgenwald ihr Leben verloren haben. Zum 23 Hektar großen Areal\, das 15 Jahre nach Kriegsende eingeweiht wurde\, gehören außer dem riesigen Gräberfeld eine Gedenkstätte und ein Museum. \nIm Rahmen der Exkursion nach Belgien werden die Schrecken und letzten Phasen des Zweiten Weltkriegs an verschiedenen Haltepunkten vergegenwärtigt. Zudem geht es um die Geschichte des Soldatenfriedhofs und die politischen und sozialen Voraussetzungen einer friedlicheren Welt. \nDie Exkursion wird geleitet vom ostbelgischen Historiker Dr. Herbert Ruland. \nDer Treffpunkt wird nach der Anmeldung bekannt gegeben\, Anmeldung hier
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SUMMARY:Krieg!? DenkMal! Texte gegen den Krieg
DESCRIPTION:zum Antikriegstag 2023 \nLesung mit Texten aus Literatur/Gedichten\nUnter diesem Motto lädt die DFG-VK Aachen am Vorabend des Antikriegstages/der Verleihung des Aachener Friedenspreises\, d.h. am Donnerstag\, den 31.08.23 um 18.00 Uhr auf den Münsterplatz zu einer öffentlichen Lesung mit Texten aus Literatur/Gedichten ein. \nDas Programm: \n\nMusik (Johanna Schmidt\, Bratsche)\n„Tränen des Vaterlandes“\, Andreas Gryphius 1637\n„Kriegslied“\, Erich Mühsam 1925\n„Links\, wo das Herz ist“\, Romanpassage Leonhard Frank 1925\n„Im Westen nichts Neues“\, Romansatz E. M. Remarque 1928\nMusik\n„Die Waffen nieder“\, Romanpassage Bertha v. Suttner 1889\n„Der Krieg“\, Georg Heim 1917\, ergänzt 2014 von Konstantin Wecker\n„Eine Jugend in Deutschland“\, Autobiografie Ernst Toller 1933\nMusik\n„Dann gibt es nur eins“\, Wolfgang Borchert 1947\n„Fantasie v. Übermorgen“\, Erich Kästner 1929
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SUMMARY:Aufrüstung für den Frieden?
DESCRIPTION:Vortrag mit Diskussion  \nMit der von der Bundesregierung 2022 proklamierten Zeitenwende hat die schon seit längerem betriebene Remilitarisierung deutscher Außenpolitik einen kräftigen Schub erhalten. Rüstungsindustrielle erfahren publizistische Wertschätzung\, der Waffenexport in Kriegsgebiete gilt nicht länger als illegitim und die Bundeswehr kann sich über ein „Sondervermögen“ von 100 Milliarden Euro freuen. \nJürgen Wagner von der Tübinger „Informationsstelle Militarisierung“ (IMI) hingegen ist bei seiner antimilitaristischen Position geblieben\, dass Aufrüstung und Krieg vor allem im Interesse der Herrschenden liegen und sozialökologische Krisenlösungen blockieren. Seine Thesen über den Rüstungswahn der „Zeitenwende“ stellt er in seinem Vortrag zur Diskussion.
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SUMMARY:Enthüllung der Erinnerungstafel zur Verfolgung der Homosexuellen
DESCRIPTION:Die Erinnerungstafel steht für das Thema Verfolgung von Homosexuellen in der NS-Zeit. In den Jahren nach dem ersten Weltkrieg gab es in der Stadt Treffpunkte\, aber auch Buchhandlungen\, wo man Zeitschriften mit Kontaktanzeigen erwerben konnte. Diese Lockerungen endeten mit der Machtübernahme 1933. \nZur feierlichen Enthüllung der Tafel spricht Achim Ferrari\, Bezirksbürgermeister von Aachen-Mitte. Karl Schultheis\, Vorsitzender des Fördervereins Wege gegen das Vergessen und Heinz W. Kneip\, Leiter des Programmbereichs Kultur\, Geschichte\, Politik der vhs Aachen werden die Gäste begrüßen. Anschließend gibt es eine historische Verortung der Gedenktafel druch Herrn Dr.Dux. \nDie Enthüllung der Tafel erfolgt im Rahmen des Festivals zum diesjährigen Christopher Street Day (CSD) Aachen vom 11. bis 13.08.2023 am 12.08.2023 um 13:00 Uhr am Münsterplatz.
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SUMMARY:Leben Homosexueller in Aachen vor und während der NS-Zeit
DESCRIPTION:Während der Weimarer Republik traten vorübergehend Lockerungen im Alltag der Homosexuellen ein. Es gab verschiedene Lokale\, wo sie sich trafen. Eine Buchhandlung an der Normaluhr bot in Aachen Zeitschriften wie „Die Freundschaft“ an. Nach der Machtübernahme 1933 nahmen die Verfolgungen und Verhaftungen von Jahr zu Jahr zu. Ein Leben war nur im Verborgenen möglich. Viele wurden denunziert und in den Moorlagern ermordet. Die auf dem § 175 basierende Rechtssprechung wurde erst 1969 liberalisiert. Aus Furcht vor Strafen\, gesellschaftlicher Stigmatismus\, hat kaum ein Zeitzeuge über seine Erlebnisse gesprochen.
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SUMMARY:Hiroshima und Nagasaki mahnen\, 78 Jahre nach dem ersten Atombombenabwurf
DESCRIPTION:Das Aachener Aktionsbündnis „Keine Atombomben rund um Aachen“ enthüllt eine Werbetafel am Templergraben\, die Lebenslaute spielen auf. \nDie Musik- und Aktionsgruppe „Lebenslaute“ gestaltet maßgeblich die diesjährigen Aktionen in der Woche vor dem Hiroshimatag in Nörvenich bei Düren. \n \nIn der Gruppe „Lebenslaute“ engagieren sich seit 1986 musikalische Laien und Profis mit Orchesterinstrumenten und Chor. Die offene Musik- und Aktionsgruppe bringt überwiegend klassische Musik gerade dort zum Klingen\, wo dies nicht erwartet wird: Auf Militärübungsplätzen und Abschiebeflughäfen\, vor Nuklearanlagen und Raketen-Depots\, in Ausländerbehörden und an anderen menschenbedrohenden Orten. \nIm Rahmen des als „Zeitenwende“ deklarierten Militärpaketes der Bundesregierung wird massiv aufgerüstet und Exporte von immer schwereren Waffen in Kriegsgebiete befördert. Der Fliegerhorst Büchel wird inzwischen für die US-Tarnkappen-Bomber modernisiert\, die neue\, lenkbare Atombomben in Zielnähe bringen sollen. Die alten Tornado-Kampfflieger und möglicherweise auch Atombomben sind deswegen zur Zeit in Nörvenich bei Düren stationiert. \nDie Gruppe Lebenslaute übt während der Aktionstage in der Woche vor dem Hiroshima-Gedenktag\, also von Sonntag 30.7. bis Sonntag 6.8. in Nörvenich. Dort werden das Konzertprogramm und Aktionen vorbereitet. Folk\, Jazz\, Tanzen\, Kammermusik\, Improvisieren\, Theater u.ä. sind als Zusatzprogramm nach Absprache sehr erwünscht\, die Gruppe freut sich über Beiträge weiterer Aktionsgruppen und Teilnehmer:innen. \n \nHier der Flyer der Aktionswoche zum Download.
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SUMMARY:Fluchthelferin und Nazi-Verfolgte: Die Aachenerin Inge Kaufmann
DESCRIPTION:Vortrag mit Diskussion  \nInge Kaufmann\, bis zu ihrem Tod Mitglied der Aachener VVN-BdA\, ist vielen Aachener*innen als Zeitzeugin bekannt gewesen. Die Verstorbene hat jahrelang maßgeblich die Aachener Erinnerungsarbeit mitgetragen und ihre Geschichte erzählt: Als junges Mädchen\, ihr Vater war Jude und ihre Mutter Katholikin\, geriet sie in den Sog der NS-Ideologie als „Halbjüdin“. Die antisemitischen Anfeindungen und drakonischen Maßnahmen führten bei Inge Kaufmann zu Akten der Solidarität und Hilfe NS-Verfolgten gegenüber. Sie engagierte sich als Fluchthelferin für Jüdinnen und Juden\, die über die belgische Grenze flüchten wollten und geriet im jungen Alter in Gestapo-Gefangenschaft\, nachdem sie Kontakt zu franz. Kriegsgefangenen hatte. Von da an geriet sie in die unmenschliche Behandlung der nationalsozialistischen Verfolgung und konnte letztlich bei Kriegsende 1945 befreit werden. \nStudierende der Gesellschaftswissenschaften an der RWTH haben in diesem Semester die Biografie von Frau Kaufmann erarbeitet und präsentieren ihre ersten Forschungsergebnisse. Sie haben neben den Erzählungen von Inge Kaufmann auch Quellen und Archivalien analysiert\, so in etwa die sog. Entschädigungsakte von Inge Kaufmann aus den 50er Jahren. \nDie Veranstaltung findet als Kooperationsprojekt zwischen den Studierenden und den Wegen gegen das Vergessen statt.
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SUMMARY:Zukunftscamp für atomare Abrüstung und Klima-Aktion
DESCRIPTION:Der deutsche Atomwaffenstützpunkt Büchel wird derzeit umgebaut\, darum ziehen die „Büchel-Aktionstage“ 2023 nach Düren bei Nörvenich um\, wo die Bundeswehr den Einsatz von Atomwaffen trainiert. \nIPPNW und ICAN Deutschland laden zu dem Zukunftscamp 4.-9. Juli in Düren auf dem Gelände des evangelischen Gemeindezentrum Düren-Birkesdorf\, Matthias-Claudius-Straße 8\, 52353 Düren. \nMitglieder der Aachener Gruppe der IPPNW und der VVN-BdA fahren am 5. Juli gemeinsam nach Düren und laden zur Mitfahrt ein. Bitte anmelden bei odette.klepper@gmx.de. Treffpunkt 12:00 Uhr Aachen Blücherplatz.\n \nEin Programmflyer steht hier zum Download bereit. \nIn Deutschland sind einsatzbereite Atombomben stationiert\, die tagtäglich jedes Leben bedrohen. Auch dieses Jahr protestieren wir wieder\, denn die Gefahr eines Atomkriegs ist hoch. Wir zeigen\, warum Atomwaffen niemanden sicherer machen\, und was für eine koloniale Herrschaftsgeschichte mit ihnen verbunden ist. Mit vielfältigen Stimmen und verschiedenem Protest möchten wir die Politik zum Umsteuern bringen. \nDenn diese Massenvernichtungswaffen aus Deutschland zu verbannen\, ist ein einfacher Schritt. Nur eine Unterschrift unter den Atomwaffenverbotsvertrag wäre notwendig. \nDieses Jahr sind wir an einem neuen Ort. Denn die deutschen Atomwaffen und ihre Basis sollen technisch aufgerüstet werden\, und um das zu ermöglichen\, mussten die Flugzeuge\, die sie abwerfen\, umziehen: nach Nörvenich. Hier\, direkt am Hambi\, einem Ort erfolgreichen Widerstands gegen ein lebensfeindliches System\, werden wir campen\, protestieren\, uns bilden und kreativ ausdrücken. \nDie Milliarden\, die die Industriestaaten für Aufrüstung ausgeben\, fehlen zur Bekämpfung der Auswirkungen des Klimawandels\, die am stärksten den globalen Süden betreffen. Auf den vom Untergang bedrohten Pazifikinseln leiden viele Menschen bis heute an den Folgen der Atomwaffentests\, die überwiegend fernab der westlichen Zivilisation\, in ehemaligen Kolonien und auf den Gebieten ethnischer Minderheiten durchgeführt wurden. \nUnd Atomwaffen haben auch direkte Auswirkungen auf das Klima: Eine einzige Flugstunde eines in Nörvenich stationierten Atomwaffen-Trägerflugzeuges emittiert z.B. mehr CO2 als eine Bundesbürger*in in einem ganzen Jahr \nWir sammeln im Camp Stimmen von Menschen aus der ganzen Welt\, die unter Atomwaffen leiden. Von denen\, die sie überlebt haben. Und von denen\, die schon lange gegen sie kämpfen. Sie kämpfen gegen den langsamen Tod durch Krebs\, sie kämpfen gegen die Ausbeutung ihrer Natur\, gegen ihre Vertreibung und koloniale Unterdrückung. Wir kämpfen mit ihnen und wir fordern eine Zukunft für alle\, in der Konflikte friedlich\, durch Dialog und ein lebendiges\, kreatives Miteinander ausgeglichen werden. \nWillst Du auch\, dass Deutschland atomwaffenfrei wird? Dann bist Du beim Aktionscamp von IPPNW und ICAN zwischen Hambi und Nörvenich genau richtig! Hier im Protestcamp können wir unsere Solidarität praktisch zum Ausdruck bringen und unseren Teil leisten. Wenn Deutschland die Stationierung von US-Atomwaffen auf seinem Territorium verbietet\, wird die Welt ein etwas sichererer Ort. Wir rufen die Bundesregierung dazu auf\, die Atomwaffen aus Deutschland abziehen zu lassen und den Atomwaffenverbotsvertrag zu unterschreiben. \nDie Veranstalter fordern von der Bundesregierung:\n\n\nKeine Stationierung von neuen B61-12-Atombomben: Abzug statt Aufrüstung!\nBeitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag\nAnerkennung des Leids der Überlebenden und der Umweltzerstörung durch Atomwaffeneinsätze\, -tests und\nxx-herstellung sowie Hilfe für die Überlebenden und Umweltsanierungx\nVerpflichtende Einbeziehung der CO2-Emissionen von Militär und Rüstungsindustrie in die UN-Klimaberichte\nKlimafinanzierung für Länder des Globalen Südens (inklusive Loss and Damage)\nEine sozial gerechte Energie- und Verkehrswende statt neuer fossiler Infrastruktur\n\n\n  \n 
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SUMMARY:Nuclear Justice Now!
DESCRIPTION:Im Rahmen einer bundesweiten Veranstaltungsreihe ‚Nuclear Justice Now!’ in über 10 Städten in ganz Deutschland machen 3 junge Aktivist*innen der Marshallese Educational auch in Aachen halt. Die Gruppe tourt durch die Republik\, um über die Folgen von Atomwaffentests für Menschen und Umwelt zu sprechen. In den 40er und 50er Jahren führten die USA in der Heimat der drei jungen Männer über 60 Atomwaffentests durch\, die viele der Inseln unbewohnbar machten. Heute lebt ein großer Teil der marshallischen Community\, darunter auch die Aktivist*innen\, deshalb in den USA. \nDie von einem Bündnis verschiedener Aachener Gruppen aus der Friedens- und Klimaschutzbewegung getragene Veranstaltung beruht auf der letztjährigen Teilnahme einer Jugenddelegation der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) an der 10. NPT Review Conference (Nicht-Weiterverbreitungsvertrag von Atomwaffen) in New York. \nDie DFG-VK konnte zehn jungen Menschen\, darunter zwei jungen Menschen vom Aachener RWTH-Institut für Experimentalphysik/Nukleare Verifikation und Abrüstung\, die Teilnahme an der Konferenz ermöglichen. Als Jugenddelegation der DFG-VK waren sie während der ersten Konferenzwoche\, vom 29. Juli bis zum 6. August 2022\, vor Ort. Der Aachener Master-Student Johannes hatte dabei die Gelegenheit genutzt\, einen Kontakt zu den ebenfalls anwesenden Nachfahren der von den Atombombentests Betroffenen aufzubauen. \nExplosion der Atombombe „Baker“ aus dem Crossroad-Test im Bikini-Atoll; die Bombe wurde 27 m unter der Wasseroberfläche gezündet. Foto: United States Department of Defense; gemeinfrei
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SUMMARY:Verlegung von Stolpersteinen für Familie Holländer
DESCRIPTION:Bisher wurden im Auftrag von Spendern schon 27 Stolpersteine von Künstler Gunther Demnig verlegt. 2015 für die Familien Salomon (6 Stolpersteine) im Steinweg 56 und für Famile Zinader (6 Stolpersteine) im Steinweg 59. 2016 für Famile Imdorf in Mausbach\, Gressenicher Straße 33 (5 Stolpersteine) und Gressenich\, Auf der Eiche 8 und 15 (je 5 Stolpersteine). Das Tiefbauamt verlegte 2018 vier weitere Stolpersteine für Familie Hartog in der Sonnentalstraße 1. \n\nNach 5 Jahren Pause wird Gunter Demnig im Auftrag der Gruppe Z wieder Stolpersteinen in Stolberg verlegen. Erinnert wird mit diesen Stolpersteinen an 10 Mitglieder der Familie Holländer. Verlegt werden 5 Stolpersteine vor dem ehemaligen Metallwarenhandel von Benjamin Holländer (Heute Metallhandel Witt.) in der Müsterbachstraße 3. 5 weitere Stolpersteine werden vor dem Wohnhaus Würselener Straße Ecke An der Waldmeisterhütte verlegt. \n\nFamilie Holländer war die letzte jüdische Familie\, die Stolberg 1939 verließ. Sie gehörte aber auch zu den ersten\, die unserer Stadt wieder einen Besuche abstatteten\, obwohl 5 Familienmitglieder von den Nazis ermordet worden waren. Die verwandtschaftlichen Beziehungen reichen in die gesamte Städteregion Aachen. Das bekannteste Familienmitglied ist sicher die in Frankfurt geboren Anne Frank. \n\nVerlegt werden die Stolperstein am Sonntag\, den 4. Juni 2023.\nWir beginnen um 12:45 Uhr in der Münsterbachstraße und werden dann zur Würselener Straße gehen. Gegen 13:45 werden wir die Stolpersteine dort verlegen. \n\nDie Verlegung der Stolpersteine erfolgt durch Gunter Demnig.
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SUMMARY:Kann man die Geschichte des antifaschistischen Widerstands an junge Menschen vermitteln?
DESCRIPTION:Ami\, entends-tu? – Kann man die Geschichte des antifaschistischen Widerstands an junge Menschen vermitteln?\nReferentin Jill Lampaert. Die Präsentation findet in französischer und deutscher Sprache statt. \nDas gesamte Veranstaltungsprogramm der Ausstellung „Antifaschistischer Widerstand in Europa 1922-1945“ kann hier abgerufen werden. \n\n  \n\n\n  \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nAnfrageformular\n\n \nDie Aachener VVN-BdA unterstützt diese Ausstellung und bietet Jugendgruppen ihre Expertise an. Das können Zusatzveranstaltungen\, Führungen durch die Ausstellung oder Unterrichtseinheiten in Schulklassen sein.\n \nIch möchte die Unterstützung der VVN-BdA beanspruchen\, um mit einer Jugendgruppe bzw. Schulklasse die Ausstellung "Antifaschistischer Widerstand in Europa 1922-1945" zu besuchen. Ich bitte um Kontaktaufnahme.\n \nArt der Gruppe/Schulklasse u. Durchschnittsalter:*\n \n\n \nName:*\n \n\n \nPostadresse:\n \n\n \nMailadresse:*\n \n\n \nDatenschutz:\n \nDie Erhebung und Verarbeitung Ihrer Daten erfolgt ausschließlich zweckgebunden hinsichtlich Ihrer Anfrage. Eine Weitergabe Ihrer Daten oder eine darüber hinausgehende Nutzung oder Weitergabe an unberechtigte Dritte erfolgt nicht. Bitte beachten Sie unsere verlinkte Datenschutzerklärung.\n \nJa\, ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.*
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SUMMARY:Protestaktion zur Abschaffung des AsylbLG - 30 Jahre sind mehr als genug – Es reicht! Es darf nur eine Menschenwürde geben!
DESCRIPTION:Wohnen im Lager\, Essen aus dem Paket\, zum Arzt nur im Notfall:\nSeit 1993 existiert in Deutschland mit dem Asylbewerberleistungsgesetz ein Sonderregime für Asylsuchende\, das ihren Zugang zu Sozialleistungen und medizinischer Versorgung einschränkt. \nWir\, Bürger*innenasyl AC\, Cafe Zuflucht\,  Förderkreis Asyl /Würselen und der Arbeitskreis kritische soziale Arbeit (AKS) haben sich der bundesweiten Kampagne angeschlossen und rufen hiermit\, auch in Aachen\, zu einer gemeinsamen Aktion\, getragen von vielen Gruppen und Akteur*innen auf. \nGeplant ist bisher eine Kundgebung am 27.05.23\, im Hof\, 52062 Aachen / 14:30-17:30 Uhr. Das letzte Vorbereitungstreffen findet am Montag um 19:30 Uhr im Infoladen\, Bismarkstr. 37 statt. \nZum aktuellen Stand der Vorbereitungen: \nVeranstaltungstitel: 30 Jahre Asylblg- Kein Grund zum Feiern – Wir feiern die Menschenwürde!\nEyecatcher: Eine übergroße Torte\, dekoriert mit den Widerlichkeiten\, die das AsylBlG zu bieten hat\, die aber letztendlich in der Tonne landet. \nBisheriger Programmentwurf: \n\nRedebeiträge\nMusik\nSiebdruck mit thematischen Motiven (gerne alte\, einfarbige T-Shirts oder Beutel spenden\, gesammelt wird im Infoladen)\nInteraktiver Infotisch\, an dem an einem Glücksrad der Würde sein Los gezogen werden kann\, um so anhand von Beispielen die Lebensrealität von Betroffenen sichtbar zu machen\nLasst uns auch in Aachen gemeinsam auf die Straße gehen und klare Kante zeigen!\n\nÜber weitere Mitzeichnerinnen dieser Aktion und tatkräftige Unterstützung freuen wir uns sehr! Bitte gebt Rückmeldung\, auch wenn ihr die Aktion nur dem Namen nach als Bündnispartner*innen unterstützt. In dem Fall würden wir euch in der Öffentlichkeitsarbeit mitnennen und gerne Infomaterial eurer Gruppen am Infotisch auslegen. \nKonkrete Unterstützungsmöglichkeiten: \n\nNutzt eure Reichweite um diesen Aufruf zu teilen / das Sharepic zu teilen.\nTragt einen Redebeitrag bei.\nHelft bei Aufbau / Abbau\nSpendet eure alten T-Shirts.\nGebt Rückmeldung\, ob wir euch als Bündnispartner*innen nennen dürfen.\nKommt gerne zu einem der nächsten Treffen und bringt eure Ideen ein.\n\nKontaktiert uns gerne über: b_asyl_ac@riseup.net \nInfos zur bundesweiten Kampagne: https://asylbewerberleistungsgesetz-abschaffen.de/2023/01/kampagnen-aufruf/ \nPressemitteilung:\nhttps://buergerinnenasylaachen.noblogs.org/post/2023/05/17/pressemitteilung-es-gibt-nur-eine-menschenwuerde-asylbewerberleistungsgesetz-abschaffen/
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SUMMARY:Waffenexporte in alle Welt? Zur Diskussion um das Rüstungskontrollgesetz
DESCRIPTION:Deutschland verkauft als viertgrößter Waffenexporteur jährlich für mehrere Milliarden Euro Kriegswaffen und Rüstungsgüter weltweit. Die Berliner Ampel-Koalition hat ein Rüstungsexportkontrollgesetz verabredet. Wie passt das in Zeiten des Ukraine-Krieges? \nDozentin: Susanne Weipert Referentin für Rüstungsexporte bei pax christi und Koordinatorin der „Aktion Aufschrei-Stoppt den Waffenhandel!“ \nAnmeldung: Hier
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LOCATION:Haus der Evangelischen Kirche\, Frère-Roger-Straße 8-10\, Aachen\, Deutschland
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SUMMARY:Antifaschistischer Widerstand in Belgien [Veranstaltung fällt aus!]
DESCRIPTION:José Gotovitch liefert einen Überblick über die Geschichte des antifaschistischen Widerstands in (Ost-)Belgien. Er ist Historiker\, emeritierter Professor an der FU Brüssel und Leiter des Zentrums für soziale und politische Forschung. \nSorry\, die hier angekündigte Veranstaltung fällt aus\, der Referent ist erkrankt. \n\n  \n\n\n  \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nAnfrageformular\n\n \nDie Aachener VVN-BdA unterstützt diese Ausstellung und bietet Jugendgruppen ihre Expertise an. Das können Zusatzveranstaltungen\, Führungen durch die Ausstellung oder Unterrichtseinheiten in Schulklassen sein.\n \nIch möchte die Unterstützung der VVN-BdA beanspruchen\, um mit einer Jugendgruppe bzw. Schulklasse die Ausstellung "Antifaschistischer Widerstand in Europa 1922-1945" zu besuchen. Ich bitte um Kontaktaufnahme.\n \nArt der Gruppe/Schulklasse u. Durchschnittsalter:*\n \n\n \nName:*\n \n\n \nPostadresse:\n \n\n \nMailadresse:*\n \n\n \nDatenschutz:\n \nDie Erhebung und Verarbeitung Ihrer Daten erfolgt ausschließlich zweckgebunden hinsichtlich Ihrer Anfrage. Eine Weitergabe Ihrer Daten oder eine darüber hinausgehende Nutzung oder Weitergabe an unberechtigte Dritte erfolgt nicht. Bitte beachten Sie unsere verlinkte Datenschutzerklärung.\n \nJa\, ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.*
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SUMMARY:Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Stolberg
DESCRIPTION:Ein Vortrag von Karen Lange-Rehberg \nEine Reihe von Stolbergerinnen und Stolbergern leistete Widerstand gegen das Nazi-Regime. Nach den ersten Verhaftungswellen konnten sie das nur noch im Untergrund tun. Der Name des Platzes vor dem ehemaligen Stolberger Rathaus ehrt einen von ihnen\, Ludwig Philipp Lude. Vor 1933 war der SPD-ler Mitglied des Stolberger Stadtrates\, von 1933 bis 1935 dann der Kopf des gewerkschaftlichen und sozialdemokratischen Widerstands. Er organisierte mit anderen zusammen illegale Parteizellen in der Stadt Aachen und dem Südkreis\, ähnlich wie die KPD. Unter Ludes Leitung knüpften sie Kontakte nach Belgien und Holland und organisierten den Informationsfluss in den Kölner Raum und später bis ins Ruhrgebiet. Zur Gruppe Ludes gehörten auch der Zinkhüttenarbeiter Leonhard Schaub und Ludes Tochter Käthe (spätere Reinartz). Der Vortrag berichtet von Ludes Engagement\, seiner Haft in Siegburg und seiner Arbeit als erster Regierungspräsident im Regierungsbezirk Aachen. \nDie Veranstaltung ist eine Kooperation von Diskursiv Aachen und Gruppe Z – Stolberg.
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LOCATION:Autonomes Zentrum\, Hackländer Straße 5\, Aachen\, 52064\, Deutschland
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SUMMARY:Mit Mut und List – Frauen im Widerstand
DESCRIPTION:Erst 2019 hat der Bundestag beschlossen\, den Beitrag von Frauen zum deutschen Widerstand zu würdigen – der Widerstand in anderen europäischen Ländern blieb unerwähnt. \nDiese Lücke wird Florence Hervé schließen. Für ihre Arbeiten zum Frauenwiderstand wurde sie 2022 mit dem Louise-Otto-Peters-Preis der Stadt Leipzig geehrt. \nDas gesamte Veranstaltungsprogramm der Ausstellung „Antifaschistischer Widerstand in Europa 1922-1945“ kann hier abgerufen werden. \n\n  \n\n\n  \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nAnfrageformular\n\n \nDie Aachener VVN-BdA unterstützt diese Ausstellung und bietet Jugendgruppen ihre Expertise an. Das können Zusatzveranstaltungen\, Führungen durch die Ausstellung oder Unterrichtseinheiten in Schulklassen sein.\n \nIch möchte die Unterstützung der VVN-BdA beanspruchen\, um mit einer Jugendgruppe bzw. Schulklasse die Ausstellung "Antifaschistischer Widerstand in Europa 1922-1945" zu besuchen. Ich bitte um Kontaktaufnahme.\n \nArt der Gruppe/Schulklasse u. Durchschnittsalter:*\n \n\n \nName:*\n \n\n \nPostadresse:\n \n\n \nMailadresse:*\n \n\n \nDatenschutz:\n \nDie Erhebung und Verarbeitung Ihrer Daten erfolgt ausschließlich zweckgebunden hinsichtlich Ihrer Anfrage. Eine Weitergabe Ihrer Daten oder eine darüber hinausgehende Nutzung oder Weitergabe an unberechtigte Dritte erfolgt nicht. Bitte beachten Sie unsere verlinkte Datenschutzerklärung.\n \nJa\, ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.*
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SUMMARY:Peter Gingold – ein jüdischer Kommunist im Widerstand in Deutschland und Frankreich
DESCRIPTION:Lesung\nPeter Gingold (1916–2006) war einer der profiliertesten jüdischen Widerstandskämpfer und Kommunisten in der Bundesrepublik. Besonders seit den 70er Jahren trat er als Redner auf politischen Kundgebungen gegen Naziaufmärsche und als Zeitzeuge in Schulen und bei Jugendgruppen auf. Er hatte viel zu berichten: Die Zeit des aufkommenden Faschismus in Deutschland\, Exil in Frankreich und Widerstand in den Reihen der Résistance (Illegalität\, politische Agitation unter deutschen Besatzungssoldaten\, Flucht aus den Fängen der Gestapo und Teilnahme am Aufstand zur Befreiung von Paris 1944). Den 8. Mai 1945\, das “Morgenrot der Menschheitsgeschichte”\, erlebte er in Turin mit der italienischen Resistenza. Zurückgekehrt nach Deutschland\, gestaltete er dort den politischen Neuanfang aktiv mit\, musste jedoch erleben\, wie er und seine Familie danach fast zwei Jahrzehnte der erneuten Verfolgung\, der Ausbürgerung und des Berufsverbots erlebten. Trotzdem verstand er sich stets als “Mut-Macher”\, seine Maxime: “Nie aufgeben!” \nDie Lesung findet im Rahmen der Ausstellung “Antifaschistischer Widerstand in Europa 1922-1945” statt.\nEs liest Dr. Ulrich Schneider. \n  \nDas gesamte Veranstaltungsprogramm der Ausstellung „Antifaschistischer Widerstand in Europa 1922-1945“ kann hier abgerufen werden. \n\n  \n\n\n  \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nAnfrageformular\n\n \nDie Aachener VVN-BdA unterstützt diese Ausstellung und bietet Jugendgruppen ihre Expertise an. Das können Zusatzveranstaltungen\, Führungen durch die Ausstellung oder Unterrichtseinheiten in Schulklassen sein.\n \nIch möchte die Unterstützung der VVN-BdA beanspruchen\, um mit einer Jugendgruppe bzw. Schulklasse die Ausstellung "Antifaschistischer Widerstand in Europa 1922-1945" zu besuchen. Ich bitte um Kontaktaufnahme.\n \nArt der Gruppe/Schulklasse u. Durchschnittsalter:*\n \n\n \nName:*\n \n\n \nPostadresse:\n \n\n \nMailadresse:*\n \n\n \nDatenschutz:\n \nDie Erhebung und Verarbeitung Ihrer Daten erfolgt ausschließlich zweckgebunden hinsichtlich Ihrer Anfrage. Eine Weitergabe Ihrer Daten oder eine darüber hinausgehende Nutzung oder Weitergabe an unberechtigte Dritte erfolgt nicht. Bitte beachten Sie unsere verlinkte Datenschutzerklärung.\n \nJa\, ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.*
URL:https://aachen.vvn-bda.de/event/peter-gingold-ein-juedischer-kommunist-im-widerstand-in-deutschland-und-frankreich/
LOCATION:Volkshochschule Aachen\, Peterstr. 21-25\, Aachen\, 52062\, Deutschland
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SUMMARY:Führungsmacht Deutschland?
DESCRIPTION:8. Mai 1945\, der Tag der Befreiung – Und heute Großmacht Deutschland?\n \nNach der Befreiung vom Nazismus am 8. Mai 1945 beschlossen die alliierten Siegermächte\, Deutschland das Kriegführen für immer abzugewöhnen: Das Militär und der preußische Staat wurden für aufgelöst erklärt und Rüstungsindustrien komplett verboten. Anstelle von Naziorganisationen sollten fortan demokratische Einrichtungen das Sagen haben. Nachdem beide deutschen Staaten indes bereits in den 1950er Jahren remilitarisiert wurden\, geriet nach Ende des Kalten Krieges auch die Position außenpolitischer und erst recht militärischer Zurückhaltung zusehends ins Rutschen. Nach einer Reihe von Auslandseinsätzen der Bundeswehr diskutiert die Öffentlichkeit mittlerweile sogar wieder über die angebliche Notwendigkeit deutscher „Führungsmacht“. \nUnser Referent Christoph Marischka von der Informationsstelle Militarisierung\, Tübingen\, informiert über den Stand der Großmachtanstrengungen Deutschlands.
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LOCATION:Volkshochschule Aachen\, Peterstr. 21-25\, Aachen\, 52062\, Deutschland
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SUMMARY:Ausstellungseröffnung Antifaschistischer Widerstand in Europa
DESCRIPTION:  \nAusstellungseröffnung mit\n\nDr. Ulrich Schneider\, Generalsekretär der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR)\nJean Cardoen\, pädagogischer Direktor des War Heritage Institut (Brüssel)\n\nMänner und Frauen aus vielen europäischen Ländern haben gegen den Faschismus gekämpft. Die Ausstellung zeigt\, wie die Menschen in Europa Widerstand geleistet haben und welche unterschiedlichen Ausprägungen ihre Aktionen in den einzelnen Ländern hatten. \nWeitere Erläuterungen in diesem Artikel \nDas gesamte Veranstaltungsprogramm der Ausstellung „Antifaschistischer Widerstand in Europa 1922-1945“ kann hier abgerufen werden. \n\n  \n\n\n  \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nAnfrageformular\n\n \nDie Aachener VVN-BdA unterstützt diese Ausstellung und bietet Jugendgruppen ihre Expertise an. Das können Zusatzveranstaltungen\, Führungen durch die Ausstellung oder Unterrichtseinheiten in Schulklassen sein.\n \nIch möchte die Unterstützung der VVN-BdA beanspruchen\, um mit einer Jugendgruppe bzw. Schulklasse die Ausstellung "Antifaschistischer Widerstand in Europa 1922-1945" zu besuchen. Ich bitte um Kontaktaufnahme.\n \nArt der Gruppe/Schulklasse u. Durchschnittsalter:*\n \n\n \nName:*\n \n\n \nPostadresse:\n \n\n \nMailadresse:*\n \n\n \nDatenschutz:\n \nDie Erhebung und Verarbeitung Ihrer Daten erfolgt ausschließlich zweckgebunden hinsichtlich Ihrer Anfrage. Eine Weitergabe Ihrer Daten oder eine darüber hinausgehende Nutzung oder Weitergabe an unberechtigte Dritte erfolgt nicht. Bitte beachten Sie unsere verlinkte Datenschutzerklärung.\n \nJa\, ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.*\n \n\n \n\n\n\n 
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SUMMARY:Der Ukrainekrieg und seine Folgen - 100 Mrd. für Rüstung; Inflation & Wirtschaftskrise; steht der Sozialstaat vor dem Kollaps?
DESCRIPTION:Als unmittelbare Reaktion auf den russischen Angriff zauberte die Bundesregierung u.a. sehr schnell ein „100 Mrd. Sonderprogramm“ für Rüstungsvorhaben aller Art aus dem Hut. Dem gegenüber sind neben der Klimakrise zahlreiche und drängende Probleme sowie Fehlentwicklungen im Sozial-\, Gesundheits- und Bildungssektor sowie im Wohnungsbau weiterhin ungelöst. Beispiele sind die Privatisierungen von Leistungen der öffentlichen Daseinsvorsorge\, Arbeitsverdichtung\, Personalabbau und Personalnotstand\, prekäre Arbeitsverhältnisse und eine verstärkte soziale Spaltung\, kombiniert mit Rechtsentwicklung. \nMartin Körbel-Landwehr\, Personalratsvorsitzender der UNI-Klinik Düsseldorf & Verdi-Mitglied\, beleuchtet in seinem Vortrag vor allem am Beispiel des Gesundheitswesens den aktuellen Zustand des Sozialstaats sowie der Erfordernisse\, diesen zu erhalten bzw. gemäß den Herausforderungen einer alternden Gesellschaft auszubauen. Wie aber passt dazu die derzeitige Steuerpolitik\, sowie die Politik einer „Schuldenbremse“ bei gleichzeitiger Hochrüstung?
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SUMMARY:Landesdelegiertenkonferenz der VVN-BdA NRW
DESCRIPTION:Erinnern heißt: Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!\nDie letzte Konferenz der VVN-BdA aus NRW fand 2020 statt. Nun werden Berichte zu den Aktivitäten gehalten\, Neuwahlen für die Gremien finden statt. \nVor allem wollen wir uns mit dem Thema Frieden und Abrüstung auseinandersetzen. Dazu hat der Landesausschuss ein Positionspapier „Die Waffen nieder! Gegen Krieg\, Rüstungsexporte und Hochrüstung“ zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt. \nDie Aachener Kreisorganisation ist mit sechs gewählten Delegiertinnen und Delegierten auf der Konferenz vertreten.
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SUMMARY:Enthüllung der Erinnerungstafel "Fluchthilfe"
DESCRIPTION:Die Erinnerungtafel steht für das Thema Flucht und Fluchthilfe im Dreiländereck und verdeutlicht exemplarisch die damaligen Grenzerfahrungen. Lichtenbusch liegt im Süden der Stadt Aachen an der Grenze zwischen Deutschland und Belgien. Bis 1995 bestand hier ein Grenzübergang. \nText der Tafel: \nAachen war eine wichtige Fluchtstation für viele Verfolgte: „Eynatten. Nachts wollten in Oberforstbach acht Juden ohne Erlaubnis und ohne Pässe die Grenze überschreiten. Sie wurden von einem Zollbeamten angerufen. Auf der Flucht entkamen vier Juden über die Grenze. Die übrigen wurden gestellt\, darunter eine Frau von über siebzig Jahren.“\nAus der Zeitung „Grenz-Echo“ (Eupen)\, 24. August 1939. \nZur feierlichen Enthüllung der Tafel spricht der Bezirksbürgermeister Aachen-Süd Jakob von Thenen.\nHeinz W. Kneip\, Leiter Programmbereich Kultur\, Geschichte\, Politik der vhs Aachen und Karl Schultheis\, Vorsitzende des Fördervereins Wege gegen das Vergessen werden die Gäste begrüßen. Die historische Verortung der Gedenktafel erfolgt durch den wissenschaftliche Mitarbeiter der vhs Aachen\, Rene Porger. \nDie von der Volkshochschule Aachen betreuten „Wege gegen das Vergessen“ (WgdV) bearbeiten seit 1997 die Aachener NS-Geschichte. Seit 2008 sind die Wege kooptiertes Mitglied im Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und Erinnerungsorte in NRW.\n2012 erfolgte die Gründung des Fördervereins. Leitgedanke der WgdV ist das Gedenken an Menschen aus Aachen\, die durch das nationalsozialistische Deutschland verfolgt oder ermordet wurden\, aber auch die Beschäftigung mit Ignoranz und Mitläufertum. An 43 Orten erinnern Gedenktafeln der dezentralen Gedenkkonzeption an die Geschehnisse der NS-Zeit. Weitere Informationen finden Sie unter www.wgdv.de.
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SUMMARY:Ludwig Lude und der Widerstand gegen die Nationalsozialisten
DESCRIPTION:Ein Vortrag von Karen Lange-Rehberg (Gruppe Z – Stolberg) \nVor 1933 war der SPDler Mitglied des Stolberger Stadtrates\, von 1933 bis 1935 dann der Kopf des gewerkschaftlichen und sozialdemokratischen Widerstands. Ähnlich wie die KPD\, organisierte er mit anderen zusammen illegale Parteizellen in der Stadt Aachen und im Südkreis. Unter Ludes Leitung knüpften sie Kontakte nach Belgien und den Niederlanden und organisierten den Informationsfluss in den Kölner Raum\, später bis ins Ruhrgebiet. Zur Gruppe Ludes gehörten auch der Zinkhüttenarbeiter Leonhard Schaub und Ludes Tochter Käthe (spätere Reinartz). Der Vortrag gibt einen Überblick über ihre Arbeit\, Ludes Haft im Zuchthaus Siegburg\, das er schwerkrank wieder verließ und von seiner Arbeit als erster Regierungspräsident im Regierungsbezirk Aachen. Der Vortrag beleuchtet auch Schaubs Haft im KZ Aschendorfermoor – einem der 15 Emslandlager – und die Zeit nach seiner Entlassung\, in der er unter ständiger Aufsicht der Nazis stand. \nKursnr.: U106 – Um Anmeldung wird gebeten. \nDer Eintritt ist frei. \nDer Flyer kann hier heruntergeladen werden. \nEine Kooperation der Volkshochschule Stolberg und der Gruppe Z – Stolberg.
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