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SUMMARY:Das Aachener Ehepaar Martha und Walter Maas
DESCRIPTION:Die Fotografin Martha Maas (geb. Rosenfeld\, 1893–1970) und der Publizist Dr. Walter Maas (1900–1981) stammen beide aus Aachen. Unter dem nationalsozialistischen Regime wurden sie aufgrund von Marthas jüdischer Herkunft verfolgt. Trotz aller Repressalien überlebten sie und fanden nach dem Krieg in der Schweiz eine neue Heimat.\nMartha Maas war eine anerkannte Porträtfotografin\, die bereits in den 1920er Jahren durch ihr Atelier und zahlreiche Ausstellungen in Aachen und Berlin auf sich aufmerksam machte. Walter Maas war ein gesellschaftlich engagierter Schriftsteller und publizierte die erste deutschsprachige Biografie über Mahatma Gandhi. In der Nachkriegszeit engagierte er sich aktiv für christlich-jüdische Verständigung\, Menschenrechte und Naturschutz.​\nGrundlage für diesen Vortrag sind neue Recherchen in den Archiven der Akademie der Künste in Berlin. \nKursnr.: 262-04452\nKursort: Raum 241\, Forum
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SUMMARY:25. September Schulstreik gegen die Wehrpflicht. Wir kämpfen nicht in euren Kriegen
DESCRIPTION:Es geht weiter!\nAm 25. September wird wieder gestreikt!\nKommt um 11Uhr zum Elisenbrunnen und setzt euch zusammen mit uns gegen die Wehrpflicht ein! \nQuelle: Instagram schulstreik_aachen
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SUMMARY:Verlegung eines Stolpersteins für Max Hartog
DESCRIPTION:Gemeinsam mit Schüler:innen des Ritzefeld-Gymnasium Stolberg verlegt die Gruppe Z – Stolberg einen Stolperstein für Max Hartog. \n„Seit 1907 unterhielt Max Hartog eine gutgehende Metzgerei in der Cockerillstraße 1 und lebte auch dort zunächst mit seiner Frau Fernanda Stiel\, eventuell eine Verwandte seiner Stiefmutter Sofie Stiel. 1914 zog er aber als national schwärmerischer Deutscher in den Ersten Weltkrieg\, genau wie sein Bruder Sally\, und kehrte sehr schwer verwundet wieder zurück. Die Nazis lohnten ihm seinen Einsatz nicht.“ \nAuszug aus dem Buch „… nach Auschwitz verzogen“ Teil 2 von Karen Lange-Rehberg Seite 86 \nDer Flyer kann hier heruntergeladen werden.
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SUMMARY:NATO-Atomkriegsmanöver 2026 stoppen!
DESCRIPTION:Aufruf\nAtomkrieg über Europa:\nDieses Szenario übt die NATO im Herbst dieses Jahres. Die Bundeswehr will Mitte Oktober 2026 im Rahmen des NATO-Manövers „Steadfast Noon“ erneut üben\, die in Büchel lagernden Atombomben an Tornado-Kampfjets zu montieren und sie in den Einsatzzielen abzuwerfen. Das Manöver findet europaweit mit Beteiligung der USA\, aller NATO-Staaten der „nuklearen Teilhabe“ und weiterer NATO-Staaten statt. \nweiterlesen \nFür Düren Bahnhof ist ein kostenloser Shuttle-Service (hin und zurück) geplant.\nEmpfohlene Zugverbindung:\nAachen Hbf – 11:1 Uhr\nBahnhof Rothe-Erde – 11:21 Uhr \nDer Flyer kann hier heruntergeladen werden. \nDer Aufruf kann hier heruntergeladen werden.
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SUMMARY:Vortrag: Braucht Deutschland eigene Mittelstreckenraketen?
DESCRIPTION:Nach der deutlichen Aufrüstung auf russischer Seite beschloss die NATO\, ab 2026 US-Tomahawk-Marschflugkörper auf deutschem Boden zu stationieren. Diese sollten solange hier stationiert bleiben\, bis die europäischen Partner in wenigen Jahren eigene Mittelstreckenraketen entwickelt hätten. Diese Entscheidung sollte ein zentrales Element der Abschreckung sein. Der aktuelle US-Präsident hat sie rückgängig gemacht. Deutsche Regierungsvertreter:innen sprechen von einer Sicherheitslücke und erwägen die eigenständige Beschaffung landgestützter Mittelstreckenraketen für Deutschland. \nDoch ist das wirklich der richtige Weg\, um in Europa Frieden zu sichern? Kann ein solcher Plan als Provokation aufgefasst werden und die Situation eher eskalieren lassen? Aus guten Gründen ging die Bevölkerung in den 1980er-Jahren mit Massenprotesten gegen die Stationierung der Pershing-II-Atomraketen auf die Straße. \nOberst a.D. Wolfgang Richter beleuchtet die sicherheitspolitischen und militärtechnischen Hintergründe einer solchen Entscheidung und die Gefahr\, die daraus speziell für Deutschland entsteht. Er fordert: Eine solch schwerwiegende Entscheidung\, die Sicherheit der Bundesrepublik betreffend\, darf nicht ohne vorherige ausführliche Diskussion im Deutschen Bundestag und in der Öffentlichkeit getroffen werden. Er sieht in einer „strategischen Autonomie“ für Europa ein lohnenswertes Ziel. Dies sollte jedoch neben Waffensystemen auch Diplomatie beinhalten. Daher plädiert er dafür\, den Sicherheitsdialog mit Russland wieder zu eröffnen und auch über Rüstungskontrolle zu verhandeln. \nVortrag und Diskussion knüpfen an die aktuelle Lage im Oktober 2026 an. \nDer Flyer kann hier heruntergeladen werden. \nKooperation des Evangelischen Erwachsenenbildungswerks Aachen mit der Akademie des Bistums Aachen
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SUMMARY:Buchvorstellung: „Gesichter des Widerstands in Stolberg“
DESCRIPTION:Vortrag  \nDas von der „Gruppe Z“ 2026 herausgegebene Buch erinnert an Frauen und Männer aus der Stadt\, die dem NS-Regime widerstanden – Kommunist*innen\, Sozialdemokrat*innen\, Kirchenmitglieder und Menschen\, die aus humanitärer Überzeugung handelten. In Portraits werden ihre Lebenswege\, ihr Mut und die Repressionen\, denen sie ausgesetzt waren\, sichtbar gemacht. Die Publikation ist zugleich lokalhistorische Dokumentation und eindringliche Mahnung.\nKaren Lange-Rehberg stellt das Buch vor und liest ausgewählte Passagen. \nKursnr.: 262-04471\nRaum 241\, Forum
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SUMMARY:Dranbleiben! Politische Bildung und Erinnerungsarbeit an der Volkshochschule Aachen
DESCRIPTION:Seit ihrer Neugründung 1946 versteht die Volkshochschule Aachen historisch-politische Bildung als zentralen Auftrag. Über Jahrzehnte hinweg hat sie entsprechende Angebote aufgebaut\, kontinuierlich weiterentwickelt und auf lokale Diskurse sowie gesellschaftliche Veränderungen reagiert. Auch die Initiative „Wege gegen das Vergessen“ ist nach einem Beschluss des Rates der Stadt seit fast 30 Jahren fester Bestandteil der Volkshochschule und der Aachener Erinnerungskultur. \nDer Journalist und Autor Alexander Barth zeichnet diese Entwicklungen nach\, ordnet sie historisch ein und fragt nach Perspektiven für eine zeitgemäße und kritische Vermittlungsarbeit. \nKursnr.: 262-04472\nRaum 241\, Forum\nDer Eintritt ist frei
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SUMMARY:Film: Optische Schreie. Die Geschichte des Aachener Wandmalers
DESCRIPTION:Klaus Paier war ein Wegbereiter der Street Art in Deutschland. Seinen künstlerischen Ausdruck entwickelte er während seines Physikstudiums an der RWTH Aachen in den 1970er Jahren. Die Wand wurde sein ultimatives Medium\, um gesellschaftliche Probleme wie Faschismus\, Schulsystem\, Homophobie\, Kalter Krieg\, Atomkraft\, Apartheid und soziale Ungerechtigkeit anzuprangern. Der Film beleuchtet die lokale Kunstszene\, das Aufkommen von Bürgerbewegungen\, das Thema Hausbesetzungen sowie die Rezeption seiner Wandbilder– damals wie heute. Basierend auf Interviews ist dieser Film nicht nur ein biografisches Porträt\, sondern stellt darüber hinaus ein fundiertes Zeitdokument dar. \nIm Anschluss an die Vorstellung findet ein Gespräch mit Regisseurin statt.\n2025\, Regie\, Drehbuch\, Kamera\, Schnitt\, Produktion: Lovorka Perić-Hassle \nKursnr.: 262-10754\nTickets unter www.apollo-aachen.de\nEntgelt: 8\,00 € (ermäßigt: 5\,00 €)
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SUMMARY:Vortrag: Schneider/Schwerte. Ein westdeutsches Doppelleben 1945–1999
DESCRIPTION:Vortrag  \nDer gefeierte Germanist und ehemalige Rektor der RWTH Aachen Professor Hans Schwerte lebte 50 Jahre lang mit gefälschter Identität. 1995 wird er enttarnt und es zeigt sich: Hinter dem linksliberalen Hochschulreformer verbarg sich der ehemalige SS-Hauptsturmführer Hans Ernst Schneider\, der den »Germanischen Wissenschaftseinsatz« der SS geleitet hatte. Diese Affäre hat wie kaum eine andere die Aachener Stadtgesellschaft erschüttert. \nIm Zentrum des Vortrags zur gleichnamigen Dissertation von Dr. Angelina Pils stehen die Fragen\, die der Fall auch heute noch aufwirft: Wie wurde ein überzeugter Nationalsozialist zum demokratischen Vorzeigeintellektuellen? Was sagt der Umgang der RWTH und der Öffentlichkeit mit dem Skandal über unsere Erinnerungskultur? \nKursnr.: 262-04474\nRaum 241\, Forum
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SUMMARY:Wer ist und was will die "Neue Rechte"?
DESCRIPTION:Die „Neue Rechte“ ist ein schillerndes Phänomen\, das nicht nur in Presse und Politik anhaltende Aufmerksamkeit erhält\, sondern mit der AfD als Sammlungsbewegung der „Neuen Rechten“ auch an der Wahlurne immer erfolgreicher wird. Doch was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff? Welche Parteien\, Programme und Personen sind hier von Bedeutung und mit welchen Strategien sind sie erfolgreich? Und wie neu ist die sogenannte „Neue Rechte“ tatsächlich?\nDer Vortrag wirft einen kritischen Blick auf dieses politische Phänomen\, beleuchtet die historischen Wurzeln und fragt nach der Bedeutung für die Gegenwart. \nDer Referent Richard Gebhardt ist Politikwissenschaftler und Publizist und hat für die Neuauflage des zweibändigen „Handbuch Rechtsextremismus“ den Grundlagenbeitrag zum Thema des Vortrags verfasst. \nKursnr.: 262-106\nKursort: 120 Kursraum
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SUMMARY:Die Briefe der Familie Amberg. Eine szenische Lesung
DESCRIPTION:Vor dem Haus an der Salierallee 7 in Aachen erinnert seit 2009 ein Stolperstein an Anna Amberg\, die am 15. Juni 1942 von Aachen nach Sobibor deportiert und dort ermordet wurde. Als begeisterte Aachenerin und überzeugte Protestantin wuchs sie als Tochter eines jüdischen Ehepaares auf. Die Bedrohung durch das NS-Regime prägte das Leben der Familie seit 1933. Ihren vier Kindern ermöglichte Anna Amberg die Flucht\, während ihre eigenen Versuche scheiterten. \nZum Internationalen Holocaustgedenktag 2027 eröffnet eine Szenische Lesung aus Briefen der Familie Amberg eine eindringliche und persönliche Perspektive auf Verfolgung\, Hoffnung und Abschied. Mit Waltraud Felsch\, die die Geschichte der Familie erforschte\, Kontakt zu den Nachfahren aufnahm und den Stolperstein verlegen ließ\, realisiert die vhs Aachen das Projekt in Kooperation mit dem Theater Aachen. \nTheater Aachen\, Kammer\nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Vortrag: „Die Nazis wollten uns tot sehen.“ Das Schicksal der jüdischen Familie Konowaloff aus Aachen
DESCRIPTION:Als Sechsjährige verließ Judith Konowaloff 1939 mit ihren Eltern Bernhard und Sara Konowaloff\, geb. Schuster\, Aachen. Nach einer langen\, gefährlichen Flucht durch Belgien und Frankreich\, ständig in Angst vor Entdeckung und Verrat\, entkam die jüdische Familie den Nazis und konnte in Frankreich ein neues Leben anfangen. Ermöglicht wurde die Flucht durch das katholische Ehepaar Wilhelm und Karoline Jansen. Bei ihnen wohnte die Familie Konowaloff kurzzeitig bis zur Flucht 1939. Wilhelm und Karoline Jansen wurden 1941 verhaftet – Wilhelm starb 1942 im KZ Dachau\, Karoline überlebte das KZ Ravensbrück. 2025 wurden für sie Stolpersteine verlegt. \nWilma Hoekstra-von Cleef (2. Vorsitzende des Gedenkbuchprojekt für die Opfer der Shoah aus Aachen e.V. und Bruni Siepmann gelang es\, Judith ausfindig zu machen. Basierend auf einem Video-Gespräch mit der heute 94-Jährigen zeichnen sie das Schicksal der Familie nach. 2027 werden auch für Familie Konowaloff Stolpersteine verlegt.
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