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SUMMARY:vor 81 Jahren: Hiroshima Atombombenabwurf - Erinnern und Mahnen
DESCRIPTION:vor 81 Jahren: Hiroshima Atombombenabwurf – Erinnern und Mahnen\nDonnerstag\, 6.8.2026\n16.15 bis 17.15 Uhr\nAachen Hiroshimaplatz (Der Hiroshimaplatz befindet sich hinter der City-Kirche.) \nProgramm: \nGlockenschlag \nIn Erinnerung an das Glockenspiel des Glockenturms am 6.8.1945 \num 8.15 Uhr (=01.15 Uhr MEZ)\, als die erste Atombombe fiel. Dieser \nGlockenklang wurde 1996 von der Umweltbehörde als einer der \n„100 zu bewahrenden japanischen Klänge“ ausgewählt. \nAnsprache Vertreter:in der Stadt Aachen \nAudiopräsentation einer Arbeit der SJD – Die Falken \nRede Susanne Grabenhorst (Vorsitzende der IPPNW) \nAyana Akalin spielt die Koto (japanisches Zupfinstrument) \nLied „Hiroshima“ (Wishfull Thinking/Puhdys) \nAtomwaffen ächten!\nDer amerikanische Atombombenabwurf auf die Städte Hiroshima und Nagasaki brachte unfassbares Leid für hunderttausende Einwohnerinnen und Einwohner mit sich. Die Menschheit sollte daraus gelernt haben\, nie wieder Atomwaffen einzusetzen. Einen Atomkrieg kann die Menschheit nicht überleben. \nDoch trotz dieser Mahnungen geht das atomare Rüsten weiter\, der Atomwaffensperrvertrag wird von den Atom‐mächten genauso wenig eingehalten wie der Atomwaffenverbotsvertrag. \nHinzu kommen\, neben den unverhüllten russischen Drohungen mit einem Atomschlag\, die aktuellen Verunsicherungen durch die wankenden Äußerungen des amerikanischen Präsidenten. \nSie führen zu bizarren Überlegungen und Forderungen\, dass Europa selbst stärker in die nukleare Rüstung einsteigen müsse. Die Überlegungen des französischen Präsidenten zur Erhöhung der Zahl seiner Atomwaffen und die nukleare Zusammenarbeit mit zahlreichen europäischen Staaten inkl. Deutschland beweisen das. Bundeskanzler Merz befürwortet gar Nuklearwaffen der NATO in Litauen zu stationieren – direkt an der Grenze zur Nuklearmacht Russland. \nEs gibt ein Gegenprogramm zu Hochrüstung\, Kriegstüchtigkeit und atomarer Aufrüstung: Diplomatie. Reden. Verhandeln. Man muss es nur wollen. \nDie Gedenktafel des Hiroshimaplatzes zeigt Hiroshima mit seinem markanten Dom kurz nach dem Atombombenabwurf. Diese Bild ist im Hintergrund der Vorderseite zu sehen. \nDer Text der Gedenktafel: \nFür eine atomwaffenfreie Zukunft!\nIm Gedenken an hunderttausende Opfer der\nAtombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki\nam 6. und 9. Aug. 1945 und zur Mahnung\nan künftige Generationen. \nDer Flyer kann hier heruntergeladen werden. \nFoto: Hiroshima nach dem Atombombenabwurf. Bildquelle: Japanese book „Showa History of 100 million people: Occupation of Japan Vol.2“ published by Mainichi
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SUMMARY:Veranstaltungsreihe: Know Your History - 5 vor 33?: Hätte Hitler verhindert werden können? Strategien und Scheitern der Arbeiter:innenbewegung
DESCRIPTION:Knapp 100 Jahre nachdem die Nazis an die Macht kamen\, ist mit der AfD eine von Faschisten geführte Partei in Umfragen stärkste politische Kraft. Um ihren Aufstieg zu verstehen und eine wirksame antifaschistische Strategie zu entwickeln\, müssen wir aus der Geschichte lernen. \nWie konnten die Nazis nur wenige Jahre nach der Novemberrevolution die Macht übernehmen? Was ist überhaupt Faschismus? Wie lässt sich der Holocaust\, das Unfassbare\, erklären? Welche Möglichkeiten hätten Gewerkschaften und Sozialist*innen damals gehabt\, um den Aufstieg der Nazis zu stoppen? Und was lernen wir aus ihrer Niederlage für eine antifaschistische Strategie heute? \nVeranstaltungsreihe: Know Your History – 5 vor 33?\nTeil 2 Hätte Hitler verhindert werden können? Strategien und Scheitern der Arbeiter:innenbewegung \nDie Veranstaltungen finden ab dem 30.07. alle zwei Wochen Donnerstags\, von 18-20 Uhr im Welthaus\, Raum 15 (1. Etage – Nicht barreierefrei!)\, An der Schanz 1\, 52064 Aachen statt.\nWeitere Informationen zu Veranstaltungsreihe hier.
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SUMMARY:Veranstaltungsreihe: Know Your History - 5 vor 33?: Die Abgründe verstehen – Marxismus und der Holocaust
DESCRIPTION:Knapp 100 Jahre nachdem die Nazis an die Macht kamen\, ist mit der AfD eine von Faschisten geführte Partei in Umfragen stärkste politische Kraft. Um ihren Aufstieg zu verstehen und eine wirksame antifaschistische Strategie zu entwickeln\, müssen wir aus der Geschichte lernen. \nWie konnten die Nazis nur wenige Jahre nach der Novemberrevolution die Macht übernehmen? Was ist überhaupt Faschismus? Wie lässt sich der Holocaust\, das Unfassbare\, erklären? Welche Möglichkeiten hätten Gewerkschaften und Sozialist*innen damals gehabt\, um den Aufstieg der Nazis zu stoppen? Und was lernen wir aus ihrer Niederlage für eine antifaschistische Strategie heute? \nVeranstaltungsreihe: Know Your History – 5 vor 33?\nTeil 3 Die Abgründe verstehen – Marxismus und der Holocaust \nDie Veranstaltungen finden ab dem 30.07. alle zwei Wochen Donnerstags\, von 18-20 Uhr im Welthaus\, Raum 15 (1. Etage – Nicht barreierefrei!)\, An der Schanz 1\, 52064 Aachen statt.\nWeitere Informationen zu Veranstaltungsreihe hier.
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SUMMARY:Kundgebung/Demonstration: Gegen die "Kanonen-statt-Butter"-Politik
DESCRIPTION:Noch gehört die RWTH Aachen zu den 70 deutschen Hochschulen\, die sich der sog. ZIVILKLAUSEL verpflichtet haben\, d.h. jede Beteiligung von Wissenschaft und Forschung mit militärischer Nutzung bzw. Zielsetzung abzulehnen. https://de.wikipedia.org/wiki/Zivilklausel \nWie die „Aachener Zeitung“ berichtet\, gibt es jetzt aber Pläne an der RWTH\, wieder Forschung für Militärisches zu betreiben. So hat das Rektorat der RWTH angekündigt\, dass sich die RWTH an der Konzeptionierung des geplanten Technologiezentrum für die Verteidigungsindustrie Production Launch Centre Defense (PLCD) beteiligen wird.  \nAus diesem Anlass haben wir vom Antikriegsbündnis Aachen (AKB) ein kritisches Schreiben an das Rektorat\, den ASTA und Aachener Medien gesendet. Die Stellungnahme findet Ihr im Anhang.  \nDer ASTA der RWTH hat eine kritische Stellungnahme verfasst\, allerdings nicht grundsätzlich der Rüstungsforschung widersprochen: https://www.asta.rwth-aachen.de/plcd/   \nWir denken\, dass weitere Proteste zusammen mit Studierenden organisiert werden sollten. \nDas Antikriegsbündnis Aachen ruft auf zu Kundgebung und Demo zum Antikriegstag am 1.September 2026  \nGegen die „Kanonen-statt-Butter“-Politik von CDU und SPD wird der Protest immer größer. So finden am 3.Oktober zeitgleich zwei Großdemonstrationen in Berlin und Stuttgart statt. https://nie-wieder-krieg.org/demo-03-10-26/ \nIn Aachen haben wir als Redner für die Kundgebung am 1.September den Kölner Politikwissenschaftler Professor Christoph Butterwegge gewonnen. \nWir rufen alle\, die die gigantische Hochrüstungs- und Militarisierungspolitk der Bundesregierung ebenso wie die Politik der sozialen Demontage ablehnen\, zur Teilnahme an Kundgebung und Demo auf. \nDie Kundgebung findet am 1. 9. 26 um 17 Uhr am Elisenbrunnen statt. \nDie Stellungnahme des Antikriegsbündnis Aachen kann hier nachgelesen oder hier als PDF heruntergeladen werden.
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SUMMARY:Keinen Mann und keinen Groschen! Der Antimilitarismus der Liebknechts
DESCRIPTION:„Dem Militarismus keinen Mann und keinen Groschen“ – diese Parole eines von Wilhelm Liebknecht mitverfassten SPD-Flugblatts zur Reichstagswahl 1887 brachte den Antimilitarismus auf den Punkt\, dem die deutsche Sozialdemokratie über mehrere Jahrzehnte hinweg die Treue hielt. Bei der Bewilligung der Kriegskredite im August 1914 war es dann Wilhelms Sohn\, der sich als einziger SPD-Parlamentarier im Reichstag weigerte\, mit dem kaiserlichen Obrigkeitsstaat einen Burgfrieden zu schließen. \nIn seinem Vortrag spricht der Marburger Politikwissenschaftler Georg Fülberth über die historische Bedeutung wie die Aktualität des Liebknechtschen Antimilitarismus. \nEine Veranstaltung in Kooperation mit NRWeltoffen im Begleitprogramm zum Antikriegstag. \nKursnr.: 262-02301\nRaum 241\, Forum\nDer Eintritt ist frei
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SUMMARY:Dokumentarfilm: A Single Day
DESCRIPTION:Der Antikriegsfilm „A Single Day“ erzählt die wahre Geschichte jener amerikanischen Soldaten\, die sich während des Massakers von My Lai weigerten\, an den Morden an vietnamesischen Zivilisten teilzunehmen. \n1968\, My Lai: US-Soldaten ermorden über 500 unbewaffnete Zivilisten. Frauen\, Kinder\, Alte. Mitten im Massaker landet ein Hubschrauber. Der 18-jährige Bordschütze Larry Colburn sieht\, was passiert. Er trifft eine Entscheidung: Erstellt sich zwischen die Täter und ihre Opfer. Mit geladener Waffe. Bereit\, auf die eigenen Leute zu schießen. \nKriegsverbrechen passieren nicht einfach. \nMy Lai wurde 18 Monate lang geheim gehalten. \nDie Fragen von 1968 sind die Fragen von 2026: Wie weit geht Befehlsgehorsam? Wann wird aus Mittäterschaft Mitschuld? Was kostet es\, aufzustehen? Überall dieselben Mechanismen. Überall derselbe Reflex: „Das waren Einzeltäter.“ „Das war eine Ausnahme.“ Nein! Larry Colburn hat bewiesen: Es ist nicht kompliziert. Es ist nur schwer. \nDer Film zeigt drei Generationen zwischen Krieg und Frieden: Larrys Vater war Soldat im 2. Weltkrieg und am DDayin der Normandie\, Larry selbst in Vietnam\, My Lai- und sein Sohn Connor. \nRegie: Christoph Felder\nProduktion: D/USA/VNM 2025\nLänge: ca. 100 Min. \nDer Flyer kann hier heruntergeladen werden.
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SUMMARY:Veranstaltungsreihe: Know Your History - 5 vor 33?: Nie wieder ist jetzt. Historische Lehren für den Antifaschismus
DESCRIPTION:Knapp 100 Jahre nachdem die Nazis an die Macht kamen\, ist mit der AfD eine von Faschisten geführte Partei in Umfragen stärkste politische Kraft. Um ihren Aufstieg zu verstehen und eine wirksame antifaschistische Strategie zu entwickeln\, müssen wir aus der Geschichte lernen. \nWie konnten die Nazis nur wenige Jahre nach der Novemberrevolution die Macht übernehmen? Was ist überhaupt Faschismus? Wie lässt sich der Holocaust\, das Unfassbare\, erklären? Welche Möglichkeiten hätten Gewerkschaften und Sozialist*innen damals gehabt\, um den Aufstieg der Nazis zu stoppen? Und was lernen wir aus ihrer Niederlage für eine antifaschistische Strategie heute? \nVeranstaltungsreihe: Know Your History – 5 vor 33?\nTeil 4 Nie wieder ist jetzt. Historische Lehren für den Antifaschismus \nDie Veranstaltungen finden ab dem 30.07. alle zwei Wochen Donnerstags\, von 18-20 Uhr im Welthaus\, Raum 15 (1. Etage – Nicht barreierefrei!)\, An der Schanz 1\, 52064 Aachen statt.\nWeitere Informationen zu Veranstaltungsreihe hier.
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SUMMARY:Vortrag: Braucht Deutschland eigene Mittelstreckenraketen?
DESCRIPTION:Nach der deutlichen Aufrüstung auf russischer Seite beschloss die NATO\, ab 2026 US-Tomahawk-Marschflugkörper auf deutschem Boden zu stationieren. Diese sollten solange hier stationiert bleiben\, bis die europäischen Partner in wenigen Jahren eigene Mittelstreckenraketen entwickelt hätten. Diese Entscheidung sollte ein zentrales Element der Abschreckung sein. Der aktuelle US-Präsident hat sie rückgängig gemacht. Deutsche Regierungsvertreter:innen sprechen von einer Sicherheitslücke und erwägen die eigenständige Beschaffung landgestützter Mittelstreckenraketen für Deutschland. \nDoch ist das wirklich der richtige Weg\, um in Europa Frieden zu sichern? Kann ein solcher Plan als Provokation aufgefasst werden und die Situation eher eskalieren lassen? Aus guten Gründen ging die Bevölkerung in den 1980er-Jahren mit Massenprotesten gegen die Stationierung der Pershing-II-Atomraketen auf die Straße. \nOberst a.D. Wolfgang Richter beleuchtet die sicherheitspolitischen und militärtechnischen Hintergründe einer solchen Entscheidung und die Gefahr\, die daraus speziell für Deutschland entsteht. Er fordert: Eine solch schwerwiegende Entscheidung\, die Sicherheit der Bundesrepublik betreffend\, darf nicht ohne vorherige ausführliche Diskussion im Deutschen Bundestag und in der Öffentlichkeit getroffen werden. Er sieht in einer „strategischen Autonomie“ für Europa ein lohnenswertes Ziel. Dies sollte jedoch neben Waffensystemen auch Diplomatie beinhalten. Daher plädiert er dafür\, den Sicherheitsdialog mit Russland wieder zu eröffnen und auch über Rüstungskontrolle zu verhandeln. \nVortrag und Diskussion knüpfen an die aktuelle Lage im Oktober 2026 an. \nKooperation des Evangelischen Erwachsenenbildungswerks Aachen mit der Akademie des Bistums Aachen
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SUMMARY:Buchvorstellung: „Gesichter des Widerstands in Stolberg“
DESCRIPTION:Vortrag  \nDas von der „Gruppe Z“ 2026 herausgegebene Buch erinnert an Frauen und Männer aus der Stadt\, die dem NS-Regime widerstanden – Kommunist*innen\, Sozialdemokrat*innen\, Kirchenmitglieder und Menschen\, die aus humanitärer Überzeugung handelten. In Portraits werden ihre Lebenswege\, ihr Mut und die Repressionen\, denen sie ausgesetzt waren\, sichtbar gemacht. Die Publikation ist zugleich lokalhistorische Dokumentation und eindringliche Mahnung.\nKaren Lange-Rehberg stellt das Buch vor und liest ausgewählte Passagen. \nKursnr.: 262-04471\nRaum 241\, Forum
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SUMMARY:Dranbleiben! Politische Bildung und Erinnerungsarbeit an der Volkshochschule Aachen
DESCRIPTION:Seit ihrer Neugründung 1946 versteht die Volkshochschule Aachen historisch-politische Bildung als zentralen Auftrag. Über Jahrzehnte hinweg hat sie entsprechende Angebote aufgebaut\, kontinuierlich weiterentwickelt und auf lokale Diskurse sowie gesellschaftliche Veränderungen reagiert. Auch die Initiative „Wege gegen das Vergessen“ ist nach einem Beschluss des Rates der Stadt seit fast 30 Jahren fester Bestandteil der Volkshochschule und der Aachener Erinnerungskultur. \nDer Journalist und Autor Alexander Barth zeichnet diese Entwicklungen nach\, ordnet sie historisch ein und fragt nach Perspektiven für eine zeitgemäße und kritische Vermittlungsarbeit. \nKursnr.: 262-04472\nRaum 241\, Forum\nDer Eintritt ist frei
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SUMMARY:Film: Optische Schreie. Die Geschichte des Aachener Wandmalers
DESCRIPTION:Klaus Paier war ein Wegbereiter der Street Art in Deutschland. Seinen künstlerischen Ausdruck entwickelte er während seines Physikstudiums an der RWTH Aachen in den 1970er Jahren. Die Wand wurde sein ultimatives Medium\, um gesellschaftliche Probleme wie Faschismus\, Schulsystem\, Homophobie\, Kalter Krieg\, Atomkraft\, Apartheid und soziale Ungerechtigkeit anzuprangern. Der Film beleuchtet die lokale Kunstszene\, das Aufkommen von Bürgerbewegungen\, das Thema Hausbesetzungen sowie die Rezeption seiner Wandbilder– damals wie heute. Basierend auf Interviews ist dieser Film nicht nur ein biografisches Porträt\, sondern stellt darüber hinaus ein fundiertes Zeitdokument dar. \nIm Anschluss an die Vorstellung findet ein Gespräch mit Regisseurin statt.\n2025\, Regie\, Drehbuch\, Kamera\, Schnitt\, Produktion: Lovorka Perić-Hassle \nKursnr.: 262-10754\nTickets unter www.apollo-aachen.de\nEntgelt: 8\,00 € (ermäßigt: 5\,00 €)
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SUMMARY:Vortrag: Schneider/Schwerte. Ein westdeutsches Doppelleben 1945–1999
DESCRIPTION:Vortrag  \nDer gefeierte Germanist und ehemalige Rektor der RWTH Aachen Professor Hans Schwerte lebte 50 Jahre lang mit gefälschter Identität. 1995 wird er enttarnt und es zeigt sich: Hinter dem linksliberalen Hochschulreformer verbarg sich der ehemalige SS-Hauptsturmführer Hans Ernst Schneider\, der den »Germanischen Wissenschaftseinsatz« der SS geleitet hatte. Diese Affäre hat wie kaum eine andere die Aachener Stadtgesellschaft erschüttert. \nIm Zentrum des Vortrags zur gleichnamigen Dissertation von Dr. Angelina Pils stehen die Fragen\, die der Fall auch heute noch aufwirft: Wie wurde ein überzeugter Nationalsozialist zum demokratischen Vorzeigeintellektuellen? Was sagt der Umgang der RWTH und der Öffentlichkeit mit dem Skandal über unsere Erinnerungskultur? \nKursnr.: 262-04474\nRaum 241\, Forum
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SUMMARY:Die Briefe der Familie Amberg. Eine szenische Lesung
DESCRIPTION:Vor dem Haus an der Salierallee 7 in Aachen erinnert seit 2009 ein Stolperstein an Anna Amberg\, die am 15. Juni 1942 von Aachen nach Sobibor deportiert und dort ermordet wurde. Als begeisterte Aachenerin und überzeugte Protestantin wuchs sie als Tochter eines jüdischen Ehepaares auf. Die Bedrohung durch das NS-Regime prägte das Leben der Familie seit 1933. Ihren vier Kindern ermöglichte Anna Amberg die Flucht\, während ihre eigenen Versuche scheiterten. \nZum Internationalen Holocaustgedenktag 2027 eröffnet eine Szenische Lesung aus Briefen der Familie Amberg eine eindringliche und persönliche Perspektive auf Verfolgung\, Hoffnung und Abschied. Mit Waltraud Felsch\, die die Geschichte der Familie erforschte\, Kontakt zu den Nachfahren aufnahm und den Stolperstein verlegen ließ\, realisiert die vhs Aachen das Projekt in Kooperation mit dem Theater Aachen. \nTheater Aachen\, Kammer\nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Vortrag: „Die Nazis wollten uns tot sehen.“ Das Schicksal der jüdischen Familie Konowaloff aus Aachen
DESCRIPTION:Als Sechsjährige verließ Judith Konowaloff 1939 mit ihren Eltern Bernhard und Sara Konowaloff\, geb. Schuster\, Aachen. Nach einer langen\, gefährlichen Flucht durch Belgien und Frankreich\, ständig in Angst vor Entdeckung und Verrat\, entkam die jüdische Familie den Nazis und konnte in Frankreich ein neues Leben anfangen. Ermöglicht wurde die Flucht durch das katholische Ehepaar Wilhelm und Karoline Jansen. Bei ihnen wohnte die Familie Konowaloff kurzzeitig bis zur Flucht 1939. Wilhelm und Karoline Jansen wurden 1941 verhaftet – Wilhelm starb 1942 im KZ Dachau\, Karoline überlebte das KZ Ravensbrück. 2025 wurden für sie Stolpersteine verlegt. \nWilma Hoekstra-von Cleef (2. Vorsitzende des Gedenkbuchprojekt für die Opfer der Shoah aus Aachen e.V. und Bruni Siepmann gelang es\, Judith ausfindig zu machen. Basierend auf einem Video-Gespräch mit der heute 94-Jährigen zeichnen sie das Schicksal der Familie nach. 2027 werden auch für Familie Konowaloff Stolpersteine verlegt.
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