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SUMMARY:Stolpersteine für die Familie Falkenstein und Mainzer
DESCRIPTION:Die Gruppe Z – Stolberg verlegt in Kooperation mit dem Goethe-Gymnasium Stolberg und der Städtischen Gesamtschule Stolberg Stolpersteine für Famile Falkenstein und Familie Mainzer. \nDer Flyer kann hier heruntergeladen werden.
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SUMMARY:Pogromnacht 1938: Der Opfer gedenken – Aus der Geschichte lernen
DESCRIPTION:Seit 1988 erinnert das Aachener Bündnis Pogromnachtgedenken mit einer Gedenkstunde an die Pogromnacht 1938 in Aachen. Seit einigen Jahren mit einem Rahmenprogramm\, dass getragen wird\, von einer Vielzahl von zivilgesellschaftlichen und staatlichen Organisationen\, Gruppen und Vereinen. Die Pogrome gegen Jüdinnen und Juden\, fanden in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 ihren Höhepunkt. \nSynagogen brannten\, Geschäfte und Wohnungen wurden geplündert und zerstört. Dies war der Beginn des Terrors gegen Menschen jüdischen Glaubens in Deutschland\, der in massenhafter Vernichtung jüdischen Lebens und anderer\, den Nationalsozialisten unliebsamen Menschen\, mündete. \n85 Jahre nach den Ereignissen ist die Notwendigkeit zu erinnern und zu mahnen nicht geringer geworden. Im Gegenteil! Antisemitische und rassistische Vorfälle\, Anschläge häufen sich. \n\n„So was hätt einmal fast die Welt regiert!\nDie Völker wurden seiner Herr\, jedoch\nDass keiner uns zu früh da triumphiert –\nDer Schoß ist fruchtbar noch\, aus dem das kroch!„ \nSchlussworte des Epilogs zu dem Parabelstück „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“ von Bertolt Brecht \nIn Aachen steckten die Nationalsozialisten in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 die Synagoge in Brand\, zerstörten Geschäfte und Wohnungen jüdischer Menschen\, wurden gewalttätig gegen sie und begannen sie in Konzentrationslager zu verschleppen. \nRichard Hirsch\, 1891 in Aachen geboren\, und Walter Gustav Struch\, 1897 in Aachen geboren\, wurden am 10. November 1938 in das Konzentrationslager Buchenwald deportiert. Mit ihnen weitere 266 jüdische Männer aus Aachen und Umgebung. Richard Hirsch starb am 18.11.1938\, Walter Gustav Struch am 23.11.1938 im KZ Buchenwald. Im Totenbuch des KZ Buchenwald ist für beide als Todesursache angegeben „an Herzschwäche verstorben“. In der Presse verlautete es zu den Pogromen und ihren Folgen: „Nein\, den Juden selbst ist nirgendwo auch nur ein Haar gekrümmt worden.“ \nDas diesjährige Pogromnachtgedenken thematisiert Ausgrenzung und Entrechtung in den frühen 1930er Jahren als Vorbereitung von Vertreibung und Vernichtung. Wir haben dem Flyer ein Zitat von Ernst Elsbach vorangestellt: \n„So hatten wir Heimat und die Jugend verloren.“ \nErnst Elsbach wurde 1909 in Aachen geborenen. Er überlebte den Holocaust. \nAugenzeugenberichte & Denkanstöße\nMitwirkende: Schülerinnen und Schüler\, Theater K u.a.\nGrußwort der Bürgermeistererin: Ulla Griepentrog\nTotengebet: Rabbiner Bryan Weisz\nMusikalische Begleitung: Illya Kiuila\nModeration: Alexandra Simon-Tönges \nDie Einzelveranstaltungen der Veranstaltungsreihe sind auf der Rückseite des Flyers und hier zu finden. \nZeiten und Orte für die Reinigung der Stolpersteine sind hier zu finden. \nVeranstalter:in ist das Aachener Bündnis Pogromnachtgedenken
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SUMMARY:Erinnern an eine Nacht\, die alles veränderte. Novemberpogrom 1938
DESCRIPTION:Im Mittelpunkt des Gedenkens an die Pogromnacht 1938 in Stolberg stehen szenische Darstellungen dargeboten auf einer Bühne\, mit Bild und Ton unterlegt\, durch Schüler:Innen des Goethe-Gymnasium Stolberg.\nDas Thema ist das Wahlprogramm der NSDAP früher\, im Vergleich zum aktuellen Wahlprogramm der AfD.\n\nDer Flyer kann hier heruntergeladen werden.
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SUMMARY:Symposium zur Villa Buth
DESCRIPTION:Einladung zu einem Symposium über die historische Bedeutung der Villa Buth\, über ihre Bedrohung durch einen möglichen Abriss und ihre Zukunft als Gedenk- und Lernort ein. \nDie Villa Buth in Jülich-Kirchberg wurde 1893 als Wohnhaus für den Papierfabrikanten Carl Eichhorn errichtet. Während der nationalsozialistischen Herrschaft diente sie von März 1941 bis Juli 1942 als sogenanntes „jüdisches Sammellager“. Über 100 jüdische Menschen aus der Region wurden dort interniert\, bevor sie deportiert wurden. Das Gebäude überstand den Zweiten Weltkrieg und wurde bis 2011 als Wohnhaus genutzt. Seine historische Bausubstanz ist bis heute weitgehend erhalten und steht unter Denkmalschutz. \nDer Arbeitskreis Villa Buth setzt sich dafür ein\, das Gebäude zu bewahren und am historischen Ort eine Gedenk- und Bildungsstätte zu schaffen. Doch der Eigentümer hat den Abriss beantragt. Der Abrissantrag liegt seit März dieses Jahres dem Ministerium für Heimat\, Kommunales\, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen zur Entscheidung vor. \nDie Villa Buth ist ein in Nordrhein-Westfalen einzigartiger Erinnerungsort der regionalen Verfolgungsgeschichte. Ihre historische Bausubstanz macht die Geschichte der Shoah unmittelbar am Ort des Geschehens erfahrbar. Mit dem Abriss wäre dieses Zeugnis unwiederbringlich verloren. \nIm Rahmen des Symposiums möchten wir die Geschichte und Bedeutung der Villa Buth beleuchten und gemeinsam diskutieren\, welche Verantwortung Politik\, Gesellschaft und Denkmalpflege für den Erhalt solcher Orte tragen. \nThemen des Symposiums \n\nGeschichte der Villa Buth und der regionalen Judenverfolgung\nHistorische O: Erhalt\, Denkmalpflege und Vermittlung\nErinnerungskultur zur Stärkung der Demokratie\nDie Villa Buth als Gedenk- und Lernort und als Beitrag gegen Antisemitismus\n\nProgramm \n18:00 Uhr – Einlass \n18:30 Uhr – Begrüßung durch Anno August Jagdfeld\, Unternehmer aus Jülich-Kirchberg \n18:35 Uhr – Einführung und Moderation: Prof. Dr. Frank Pohle\, Honorarprofessor am historischen Institut der RWTH Aachen University \n18:40 Uhr – Vortrag von Prof. Dr. Elke Seefried\, Lehrstuhl für Neuzeit (19.-21. Jh.) mit ihren Wissens- und Technikkulturen am Historischen Institut der RWTH Aachen University: Nationalsozialismus in der Region Aachen–Jülich und die Bedeutung regionaler Erinnerungskultur für die historisch-politische Bildung \n19:00 Uhr – Vortrag von Timo Ohrndorf\, Geschichtslehrer und Autor: Geschichte und Bedeutung der Villa Buth \n19:20 Uhr – Martina Blümling berichtet über ihre Familiengeschichte: Ihre Mutter und Großmutter waren in der Villa Buth interniert. \n19:35 Uhr – Podiumsdiskussion zum Thema „Warum das NRW-Bauministerium den Abriss der Villa Buth verhindern muss“\, moderiert von Prof. Dr. Frank Pohle\, mit: \n\nMartina Blümling\nAnnette Liebeskind\, Leiterin Abteilung Denkmalförderung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz\nDr. Jürgen Linden\, Oberbürgermeister a. D. der Stadt Aachen und Rechtsanwalt\nTimo Ohrndorf\nElisabeth Paul\, Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Aachen\nProf. Dr. Elke Seefried\n\n20:25 Uhr – Schlusswort von Jürgen Beckers\, Geschichtslehrer und Kabarettist: „Ist ‚Nie wieder‘ Ermessenssache?“ \n20:35 Uhr – Ende der Veranstaltung \nVeranstaltungsort: \nParkhotel Quellenhof Aachen\nRaum Lissabon\nMonheimsallee 52\n52062 Aachen \nDatum: Donnerstag\, 12. November 2026\nEinlass: 18:00 Uhr \nBitte teilen Sie uns bis zum 06.11.2026 per E-Mail an arbeitskreis@villa-buth.de mit\, ob Sie teilnehmen werden. \nWir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen engagierten Austausch darüber\, wie die Villa Buth als authentischer Ort der Erinnerung und Bildung erhalten werden kann – und welche Verantwortung Politik\, Verwaltung\, Denkmalpflege und Gesellschaft dafür tragen. \nEinladung als PDF
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LOCATION:Parkhotel Quellenhof\, Raum Lissabon\, Monheimsallee 52\, Aachen\, 52062
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SUMMARY:Friedenskultur statt Kriegshetze Texte gegen den Krieg
DESCRIPTION:Texte\, Musik\, Gesang & Kabarett\nMuita Merda (Kabarett) \nRalf Haupts (Musiker) \nGesangsgruppe „Aachener Bündnis gegen Atomraketen“ \nJ. Twielemeier (Steinmetz: Entwurf Stele für den Hiroshimaplatz) \nOmkar Billa (erläutert sein Antikriegsbild) \n \n  \n  \n  \n  \n  \n  \n  \n  \n  \n  \n  \n  \n  \n  \n  \n  \n  \n  \n  \n  \n  \n  \n  \n  \n  \nDer Flyer kann hier heruntergeladen werden. \nVeranstalter:in: Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsdienstgegener*innen (DFG-VK) Aachen
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LOCATION:Pfarrsaal Heilig Geist\, Hohenstaufenallee 44\, Aachen\, 52064
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SUMMARY:Film: Optische Schreie. Die Geschichte des Aachener Wandmalers
DESCRIPTION:Klaus Paier war ein Wegbereiter der Street Art in Deutschland. Seinen künstlerischen Ausdruck entwickelte er während seines Physikstudiums an der RWTH Aachen in den 1970er Jahren. Die Wand wurde sein ultimatives Medium\, um gesellschaftliche Probleme wie Faschismus\, Schulsystem\, Homophobie\, Kalter Krieg\, Atomkraft\, Apartheid und soziale Ungerechtigkeit anzuprangern. Der Film beleuchtet die lokale Kunstszene\, das Aufkommen von Bürgerbewegungen\, das Thema Hausbesetzungen sowie die Rezeption seiner Wandbilder– damals wie heute. Basierend auf Interviews ist dieser Film nicht nur ein biografisches Porträt\, sondern stellt darüber hinaus ein fundiertes Zeitdokument dar. \nIm Anschluss an die Vorstellung findet ein Gespräch mit Regisseurin statt.\n2025\, Regie\, Drehbuch\, Kamera\, Schnitt\, Produktion: Lovorka Perić-Hassle \nKursnr.: 262-10754\nTickets unter www.apollo-aachen.de\nEntgelt: 8\,00 € (ermäßigt: 5\,00 €)
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LOCATION:Apollo-Kino\, Pontstraße 141-149\, Aachen\, 52062
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SUMMARY:Vortrag: Schneider/Schwerte. Ein westdeutsches Doppelleben 1945–1999
DESCRIPTION:Vortrag  \nDer gefeierte Germanist und ehemalige Rektor der RWTH Aachen Professor Hans Schwerte lebte 50 Jahre lang mit gefälschter Identität. 1995 wird er enttarnt und es zeigt sich: Hinter dem linksliberalen Hochschulreformer verbarg sich der ehemalige SS-Hauptsturmführer Hans Ernst Schneider\, der den »Germanischen Wissenschaftseinsatz« der SS geleitet hatte. Diese Affäre hat wie kaum eine andere die Aachener Stadtgesellschaft erschüttert. \nIm Zentrum des Vortrags zur gleichnamigen Dissertation von Dr. Angelina Pils stehen die Fragen\, die der Fall auch heute noch aufwirft: Wie wurde ein überzeugter Nationalsozialist zum demokratischen Vorzeigeintellektuellen? Was sagt der Umgang der RWTH und der Öffentlichkeit mit dem Skandal über unsere Erinnerungskultur? \nKursnr.: 262-04474\nRaum 241\, Forum
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SUMMARY:Wer ist und was will die "Neue Rechte"?
DESCRIPTION:Die „Neue Rechte“ ist ein schillerndes Phänomen\, das nicht nur in Presse und Politik anhaltende Aufmerksamkeit erhält\, sondern mit der AfD als Sammlungsbewegung der „Neuen Rechten“ auch an der Wahlurne immer erfolgreicher wird. Doch was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff? Welche Parteien\, Programme und Personen sind hier von Bedeutung und mit welchen Strategien sind sie erfolgreich? Und wie neu ist die sogenannte „Neue Rechte“ tatsächlich?\nDer Vortrag wirft einen kritischen Blick auf dieses politische Phänomen\, beleuchtet die historischen Wurzeln und fragt nach der Bedeutung für die Gegenwart. \nDer Referent Richard Gebhardt ist Politikwissenschaftler und Publizist und hat für die Neuauflage des zweibändigen „Handbuch Rechtsextremismus“ den Grundlagenbeitrag zum Thema des Vortrags verfasst. \nKursnr.: 262-106\nKursort: 120 Kursraum
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SUMMARY:Die Briefe der Familie Amberg. Eine szenische Lesung
DESCRIPTION:Vor dem Haus an der Salierallee 7 in Aachen erinnert seit 2009 ein Stolperstein an Anna Amberg\, die am 15. Juni 1942 von Aachen nach Sobibor deportiert und dort ermordet wurde. Als begeisterte Aachenerin und überzeugte Protestantin wuchs sie als Tochter eines jüdischen Ehepaares auf. Die Bedrohung durch das NS-Regime prägte das Leben der Familie seit 1933. Ihren vier Kindern ermöglichte Anna Amberg die Flucht\, während ihre eigenen Versuche scheiterten. \nZum Internationalen Holocaustgedenktag 2027 eröffnet eine Szenische Lesung aus Briefen der Familie Amberg eine eindringliche und persönliche Perspektive auf Verfolgung\, Hoffnung und Abschied. Mit Waltraud Felsch\, die die Geschichte der Familie erforschte\, Kontakt zu den Nachfahren aufnahm und den Stolperstein verlegen ließ\, realisiert die vhs Aachen das Projekt in Kooperation mit dem Theater Aachen. \nTheater Aachen\, Kammer\nDer Eintritt ist frei.
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LOCATION:Theater Aachen\, Kammer\, Theaterplatz\, Aachen\, 52062
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SUMMARY:Vortrag: „Die Nazis wollten uns tot sehen.“ Das Schicksal der jüdischen Familie Konowaloff aus Aachen
DESCRIPTION:Als Sechsjährige verließ Judith Konowaloff 1939 mit ihren Eltern Bernhard und Sara Konowaloff\, geb. Schuster\, Aachen. Nach einer langen\, gefährlichen Flucht durch Belgien und Frankreich\, ständig in Angst vor Entdeckung und Verrat\, entkam die jüdische Familie den Nazis und konnte in Frankreich ein neues Leben anfangen. Ermöglicht wurde die Flucht durch das katholische Ehepaar Wilhelm und Karoline Jansen. Bei ihnen wohnte die Familie Konowaloff kurzzeitig bis zur Flucht 1939. Wilhelm und Karoline Jansen wurden 1941 verhaftet – Wilhelm starb 1942 im KZ Dachau\, Karoline überlebte das KZ Ravensbrück. 2025 wurden für sie Stolpersteine verlegt. \nWilma Hoekstra-von Cleef (2. Vorsitzende des Gedenkbuchprojekt für die Opfer der Shoah aus Aachen e.V. und Bruni Siepmann gelang es\, Judith ausfindig zu machen. Basierend auf einem Video-Gespräch mit der heute 94-Jährigen zeichnen sie das Schicksal der Familie nach. 2027 werden auch für Familie Konowaloff Stolpersteine verlegt.
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