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SUMMARY:Fußball\, Politik und Identität
DESCRIPTION:Warum die Nationalmannschaft der Männer ein Feindbild der extremen Rechten ist\nVeranstaltung mit Richard Gebhardt \nNicht nur vor der Fußball-EM der Männer war und ist die Debatte um die Bedeutung der Nationalmannschaft stark politisiert. Auch 2024 wird das DFB-Team in Presse\, PR-Abteilungen und Politik als Repräsentant einer vielfältig-bunten und liberalen Gesellschaft verstanden. Das provoziert die Feindschaft im Spektrum der extremen Rechten\, in dem völkische Vorstellungen nationaler Identität zirkulieren. \nWarum aber ist die Nationalmannschaft der Männer inzwischen ein zentrales Feindbild der extremen Rechten? Welchen ideologischen Gehalt hat die Sehnsucht nach einem neuen „Sommermärchen“? Und wie werden im Feld des Fußballs die gesellschaftlichen Konflikte um Migration oder Diversity ausgefochten? \nRichard Gebhardt lebt und arbeitet als Politischer Bildner und Publizist in Köln und Aachen. Er hat zahlreiche Buch- und Zeitschriftenbeiträge zur gesellschaftspolitischen Dimension des Fußballs und zur Subkultur der Hooligans in Deutschland und England verfasst.
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SUMMARY:Flaggehissen der Mayors for Peace
DESCRIPTION:Die Androhung des Einsatzes und der Einsatz von Atomwaffen verstößt generell gegen das Völkerrecht\nDas stellte am 8.Juli 1996 der Internationale Gerichtshof für Menschenrechte in Den Haag fest. Es bestehe eine völkerrechtliche Verpflichtung „in redlicher Absicht Verhandlungen zu führen und zum Abschluss zu bringen\, die zu nuklearer Abrüstung in allen Aspekten unter strikter und wirksamer internationaler Kontrolle führen“. \nAm 8. Juli 2024 erinnern hunderte von Städten in Deutschland an dieses Gutachten des Internationalen Gerichtshofes\, indem sie die Flagge der Mayors for Peace hissen. \nAachen und die Städteregion Aachen sind zum 4. Mal mit dabei. \nRedner: Michael Oertzen (IPPNW) und Bernd Bremen (DFG-VK)\, beide im Namen des Veranstalters
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SUMMARY:AfD-Parteitag verhindern
DESCRIPTION:Am 28. und 29. Juni will die AfD ihren Bundesparteitag in Essen abhalten. Nicht mit uns! Die VVN-BdA ruft mit einem breiten Aachener Bündnis\, dem Bündnis Gemeinsam laut\, der Kampagne Widersetzen und dem Essener Allianz für Weltoffenheit zu vielfältigen Protesten auf. Aber nicht nur das: Wir wollen den Parteitag verhindern und uns mithilfe zivilen Ungehorsams widersetzen! \n\nZeitplan:\nFreitag:\n19:00 Uhr Rave-Demo \nSamstag:\n06:00 Uhr massenhaftes Widersetzen\n10:00 Uhr Großdemonstration\n14:00 Uhr Bühnenprogramm\n17:00 Uhr Konzerte  \nInsgesamt sind an dem Wochenende zehn Kundgebungen mit geschätzten 66.000 Teilnehmenden angemeldet – wir werden viele sein. Lasst uns den Nazis zeigen\, was wir von ihnen halten. \nZwischenzeitlich hat die Stadt Essen der AfD den Veranstaltungsraum gekündigt. Da damit zu rechnen ist\, dass ein Gericht diesen Beschluss kippen wird\, halten wir an der Mobilisierung für die Gegenaktionen fest. \nVorbereitungen in Aachen\nAktuell sind die Vorbereitungen zur Mobilisierung eines Gegenprotestes auch in Aachen angelaufen\, die DGB-Jugend und die Gewerkschaft ver.di haben Busse bestellt. Kartenverkauf: https://busse.gemeinsam-laut.de/fahrten \nHaltet Euch den 29. Juni für Proteste in Essen frei. Wir werden fortlaufend an dieser Stelle über den Stand der Vorbereitungen berichten. \n35 Aachener Organisationen an den Protestvorbereitungen beteiligt\nAm 5. Juni sind 35 Organisationen zu einem Delegiertentreffen zusammengekommen. Hier das Protokoll: \n📎 Das PDF beinhaltet die Präsentation vom Treffen\n📎 Das Bild ist der digitalisierte Zeitstrahl\, den wir gemeinsam erstellt haben. \n\nDieser ist noch nicht vollständig\, da einige Sachen noch nicht feststehen. Es wird aber auch noch Nachrichten zu den einzelnen Punkten geben 🙂 \n⛔️Vorstellung Widersetzen\nDie AFD ist im Kern eine Faschistische Partei\, deswegen müssen wir mit mit ihr anders verfahren\, als mit demokratischen Parteien. Wenn die AFD am Wochenende vom 28.-30. 06 in Essen ihren Bundesparteitag abhalten will\, wird es nicht nur über zehn Demonstrationen vor Ort geben\,\nsondern am Samstagmorgen wird „Widersetzen“ mit Zehntausenden Menschen aus ganz Deutschland den Parteitag verhindern. \n🚌 Bussystem\nDazu gibt es ein Bundesweites Bussystem um die Anreise aus allen Städten und auch Aachen zu organisieren. (genaueres in der PDF-Präsentation)\nWir werden auch gemeinsame Anreisen per Zug organisieren\, dazu in Zukunft mehr 🙂\nWebsite: https://busse.gemeinsam-laut.de/fahrten \n➡️ Zeitstrahl für die Mobilisierung in Aachen\nGemeinsam in den vier Vernetzungsgruppen Parteien\, Gewerkschaften\, Bewegungen und Kultur haben wir einen Zeitstrahl entwickelt um viele Menschen aus Aachen zu mobilisieren und zusammen nach Essen zu fahren um dort an den verschiedenen Demonstrationen und den Aktionen von Widersetzen teilzunehmen.\nZentrales Element ist die Stadtversammlung am 20.06. \nAm Ende haben wir noch ein gemeinsames Video gedreht und versprochen: Wenn die AFD nach Essen kommt\, ist Aachen schon da!\nLasst uns jetzt gemeinsam die geplanten Aktionen umsetzen\, Leute ansprechen und mitnehmen und nach Essen fahren.\nZentraler Ort für die Organisierung ist dieser Telegramchannel\, also verbreitet den in euren Organisationen\, Freundes- und Bekanntenkreisen. \nTelegram-Channel\nDer aktuelle Informationsaustausch ist über diesen Telegram-Channel realisiert: \nhttps://t.me/+qZAZ5tOT0hE5NmYy \n  \n  \n  \n 
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SUMMARY:Arisierungen in Aachen – Ein blinder Fleck der Stadtgeschichte?
DESCRIPTION:Jahrzehntelang harrte die historische Erforschung der Vernichtung der wirtschaftlichen Existenz der Aachener jüdischen Bevölkerung in der nationalsozialistischen Zeit der Aufarbeitung\, Erkenntnisse darüber wurden erst in den letzten Jahren vorgelegt. Sandra Dresia und Andreas Lorenz\, die einzelne Aspekte der Enteignungs- und Raubaktionen in Aachen untersuchten\, werden über ihre Arbeitsmethoden und Ergebnisse berichten. \nSandra Dresia untersucht im Rahmen eines Dissertationsprojektes die „Arisierungen“ in Aachen\, vor allem die Übernahme von Grundbesitz und Immobilien jüdischer Eigentümer.\nAndreas Lorenz hat die existenzvernichtenden Aktionen gegen jüdische Tuchgrossisten und Tuchfabrikanten in Aachen sowie den Umgang offizieller Stellen nach 1945 mit Rückforderungen erforscht und hierzu 2023 eine detailreiche Publikation vorgelegt. \nEine Anmeldung ist erforderlich unter info@jgaachen.de.\nTeilnehmende müssen beim Einlass einen amtlichen Ausweis mitführen und sollten auf das Mitbringen großer Taschen und Rucksäcke verzichten.
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LOCATION:Gemeindesaal der Jüdischen Gemeinde\, Synagogenplatz 23\, Aachen
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SUMMARY:Antisemitismus in der Klimabewegung
DESCRIPTION:Vortrag von Nicholas Potter\nDer Mitbegründer der Klimabewegung „Extinction Rebellion“ relativiert in großen Zeitungen die Shoah\, manche Fridays-for-Future-Aktivist_innen feiern palästinensische Terrorist_innen als Ikonen und eine antiimperialistische Jugendgruppe ruft zur „Klimaintifada“ auf. Mittlerweile versucht BDS\, die antiisraelische Boykottbewegung\, auch das Thema Klimaschutz zu kapern. \nKlar ist: Auch in der Klimabewegung gibt es immer wieder antisemitische Vorfälle. Gleichzeitig werden Antisemitismus-Vorwürfe vom rechten Rand instrumentalisiert\, um die Klimabewegung als Ganzes zu diskreditieren. Aber es gibt auch Stimmen in der Klimabewegung\, die sich konsequent und glaubhaft gegen jeden Antisemitismus positionieren. \n  \nDer Referent\nNicholas Potter ist britischer Journalist und schreibt für Zeitungen wie die taz\, Jüdische Allgemeine und Jungle World. Er ist Mitherausgeber des 2023 erschienenen Sammelbands “Judenhass Underground: Antisemitismus in emanzipatorischen Subkulturen und Bewegungen”. Er arbeitet als Referent für Antisemitismus bei den Aktionswochen gegen Antisemitismus der Amadeu Antonio Stiftung und lebt in Berlin. \nAnmeldung auf der Veranstalter-Website (s.u.) erforderlich!
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LOCATION:Aula der Kath. Hochschule Aachen\, Robert-Schuman-Str. 25\, Aachen
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SUMMARY:Diese Veranstaltung fällt aus: Was tun gegen populistische Sprüche\, gegen Vorurteile und Rassismus?
DESCRIPTION:Diese Veranstaltung fällt aus!\nEin Argumentationstraining für Vielfalt\, Respekt und Toleranz\nWer kennt sie nicht\, diese oder ähnliche Situationen – im Jugendtreff\, während der Kaffeerunde mit Kolleg*innen oder beim Sport: Alle unterhalten sich über dies und jenes. Doch dann wird es heftig. Migranten\, Flüchtlinge… zu viele und anders seien sie nun mal. Oder auf dem Sportplatz: Die Stimmung ist prächtig. Bis auf einmal rassistische Parolen quer über den Platz gebrüllt werden… Ach ja\, online wird in der eigenen Filterblase gerade mal wieder „gesellschaftliche Vielfalt“ als unzeitgemäße „Sozialromantik“ verunglimpft. Wen das zunächst einmal fassungs- und sprachlos macht\, der und die fragt sich vielleicht: Wegschauen oder nicht doch besser reagieren? \nWas also tun gegen rechtspopulistische Sprüche\, gegen Vorurteile und Rassismus? In unserem Workshop am 22. Juni 2024 werden Hintergründe von Vorurteilen und diskriminierenden Sprüchen beleuchtet. Es werden Kommunikations- und Verhaltensmöglichkeiten aufgezeigt und geeignete Wege erklärt\, um sich für Vielfalt\, Respekt und Toleranz einzusetzen. Der Workshop will zu beherztem Handeln ermutigen\, aber auch die Grenzen verbalen Engagements kenntlich machen. Er vermittelt Möglichkeiten der Gesprächsführung und -haltung. Er bietet Austausch und Übungen an. \nEine Veranstaltung mit der DGB-Geschichtswerkstatt und den DGB-Kreisverbänden der Region. \nEine Anmeldung zu dem Argumentationstraining ist unter Volkshochschule Aachen: Argumentationstraining gegen Stammtischparolen (vhs-aachen.de) zwingend erforderlich\, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. \nReferent: Stefan Kirschgens \n 
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LOCATION:DGB-Haus\, Dennewartstr. 17\, Aachen
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SUMMARY:Stadtversammlung gegen Rechts
DESCRIPTION:aus dem Telegram-Kanal: https://t.me/+qZAZ5tOT0hE5NmYy \nÖcher*innen uffjepasst! \nWir zeigen in Aachen immer wieder\, dass wir bunt\, laut und inklusiv sind. In vielen Protesten gegen Rechts haben wir bereits Stellung bezogen und gezeigt\, dass in unserer Stadt kein Platz für Hass\, Ausgrenzung und Rassismus ist. \nDie Europawahl hat uns verdeutlicht: die Rechten erleben gerade einen Aufschwung\, nicht nur in Deutschland. Deshalb ist es nun unsere Aufgabe uns breit aufzustellen und uns dem gemeinsam entgegenzustellen. \nVom 28.06-30.06 soll der Bundesparteitag der AfD in Essen stattfinden. Wir als Bürger*innen der Stadt Aachen können und wollen das Zusammenkommen vieler Faschist*innen und Demokratiefeinde nicht tolerieren. \nWas können wir also tun\, um uns der AfD erneut entschlossen entgegenzustellen?\nDarüber wollen wir mit euch bei unserer großen Stadtversammlung sprechen. Diese ist am 20.06. 18 Uhr im Saal der KHG\, Pontstraße 74-76 \nKomm vorbei und bring deine ganze Nachbarschaft\, deine Kolleg*innen und Freund*innen mit! Trag dazu bei\, Aachen nazifrei zu halten. Wir sind Aachen. Wir stehen zusammen!
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LOCATION:KHG\, Pontstr. 74-76\, Aachen
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SUMMARY:Fällt aus! Eurofaschismus – Geschichte und Gegenwart einer internationalen Ideologie
DESCRIPTION:Diese Veranstaltung muss wegen Erkrankung des Referenten ausfallen!\nNach der Europawahl 2024 soll im Rahmen dieser Veranstaltung ein historisch-kritischer Blick auf die ideologischen Traditionslinien der europäischen Rechten gerichtet werden. Auf welche europapolitischen Konzepte bezieht sich die extreme Rechte in Deutschland\, Frankreich und Italien? Was ist Eurofaschismus – und welchen Sinn hat dieser Begriff heute? Welche Besonderheiten sind hier zentral? Und welchen Einfluss haben diese Traditionen auf die Gegenwart? \nDer Referent Volkmar Wölk lebt in Grimma (Sachsen) und arbeitet als Publizist und Übersetzer. Er ist langjähriger Mitarbeiter der Fachzeitschrift „Der Rechte Rand“ und hat zuletzt im Sammelband „Das faschistische Jahrhundert“ (Hg. Friedrich Burschel\, Verbrecher-Verlag) publiziert. \nVortrag mit Diskussion \nKursnr.: 241-03210; Anmeldung erbeten
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LOCATION:Volkshochschule Aachen\, Peterstr. 21-25\, Aachen\, 52062\, Deutschland
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SUMMARY:Stadtrundfahrt: Per Fahrrad durch die Aachener Migrationsgeschichte
DESCRIPTION:Migrationsgeschichte erfahren – das ist das fahrradtaugliche Motto jener Audiotouren\, die die vhs Aachen gemeinsam mit den Volkshochschulen Stolberg und Nordkreis Aachen im Jahr 2023 erarbeitet hat. \nIm Rahmen einer geführten Fahrradtour präsentieren die Macher*innen ausgewählte Stationen aus der städtischen Zeitgeschichte der Migration – von Willkommenskultur und migrantischem Aktivismus wird ebenso die Rede sein wie von Rassismus und Diskriminierung. \nDie Tour ist knapp 10 Kilometer lang\, wird knapp 2 Stunden dauern und an der Grenze zu Vaals enden. Bitte ein Fahrrad mitbringen! Treffpunkt vor dem Eingang der Stadtbibliothek in der Couvenstraße. \nUm Anmeldung über die Veranstalter-Website (s.u.) wird gebeten.
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LOCATION:AC Stadtbibliothek\, Couvenstraße 15\, Aachen
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SUMMARY:Migrationsgeschichtliche Audiotour von Kerkrade nach Setterich
DESCRIPTION:Migrationsgeschichte erfahren – das ist das fahrradtaugliche Motto jener Audiotouren\, die die vhs Aachen gemeinsam mit den Volkshochschulen Stolberg und Nordkreis Aachen im Jahr 2023 erarbeitet hat. \nIm Rahmen einer Fahrradtour präsentieren die Audiotour-Macher*innen Mirjam Baumert und Sonja Ernst ausgewählte Stationen aus der Zeitgeschichte der Migration zwischen Kerkrade und Setterich – von migrantischem Aktivismus und Integrationsbemühungen wird ebenso die Rede sein wie natürlich von Berg- und Zwangsarbeit. \nDie Tour ist etwa 20 Kilometer lang\, wird inklusive der Erklärungen an verschiedenen Stationen gut drei Stunden dauern und in Baesweiler-Setterich enden. Bitte ein Fahrrad mitbringen! Treffpunkt um 12:00 Uhr vor dem Haupteingang des Eurode Business Centers. Achtung: Bei der Fahrt hinauf nach Kerkrade lässt sich die Bewältigung einer langen Steigung leider nicht vermeiden. \nUm Anmeldung über die Veranstalter-Website (s.u.) wird gebeten.
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LOCATION:Eurode Business Center (Haupteingang)\, Eurodepark 1-11\, Herzogenrath\, 52134
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SUMMARY:AfD\, Rechtsruck – und jetzt?!
DESCRIPTION:Die @Studiesgegenrechts.aachen möchten bei den Aktionstagen gegen Rechts vom 10. bis 14. Juni konkrete Aktionsmöglichkeiten erarbeiten. Los gehts am 10. Juni mit einem Auftaktpodium. \nAuf dem Podium: \nYaren Can\nMitarbeiterin für die Gewerkschaft GEW Aachen\, setzt sich an der Hochschule für eine antirassistische Zukunft ein \nVolkhard Mosler\nSoziologe und langjähriger Mitarbeiter des Instituts für Sozialforschung Frankfurt\, Schwerpunkte Rassismus und Faschismus
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SUMMARY:"Tag der Bundeswehr"
DESCRIPTION:Am Samstag\, den 08. Juni 24\, will die Bundeswehr an zehn Standorten im Bundesgebiet\, darunter in diesem Jahr – nach 2017 – auch wieder in Aachen in der Lützow-Kaserne ihren „Tag der Bundeswehr“ mit „spektakulären Vorführungen“ an Großgeräten und einem ganztägigen „Bühnenprogramm mit TopActs\, bis hin zur Kinderbetreuung“ für die breite Öffentlichkeit anbieten. \nNatürlich dient dieses Spektakel dazu\, für eine „kriegstüchtige“ Bundeswehr insbesondere bei jungen Menschen zu werben\, ohne dabei die Folgen ihres Tuns im „Ernst-“\, d.h. Kriegsfall zu thematisieren; also Leben zu vernichten oder selbst getötet\, körperlich verstümmelt und/oder psychisch traumatisiert zu werden. Der „Tag der Bundeswehr“ soll daher auch zur weiteren Militarisierung beitragen\, indem die von Minister Pistorius angestrebte „Kriegstüchtigkeit“ auf die gesamte Gesellschaft ausgedehnt und die Akzeptanz für Aufrüstung\, Militär und Kriegsvorbereitungen gesteigert wird. \nFriedensfähigkeit statt Kriegstüchtigkeit!\nAn diesem Tag finden Protestaktionen der Friedensbewegung gegen diese Militärshow statt und fordern Friedensfähigkeit statt Kriegstüchtigkeit! \nAb 10.30 Uhr Mahnwache Lützow-Kaserne\nDie DFG-VK gestaltet an der Lützow-Kaserne (Triererstr. 445) von 9.30 bis 11.00 Uhr eine Mahnwache mit gut sichtbaren Transparenten. Thema: Soziale Folgen der Hochrüstung und Friedens- statt Kriegstüchtigkeit. \nAb 13.00 Uhr Geldbrunnen Ursulinerstraße\nDanach ab 13.00 Uhr Innenstadt Geldbrunnen Ursulinerstr: \nDie DFG-VK wird von 13-14 Uhr in Form einer Lesung das Thema „Kriegstüchtigkeit“ in Erinnerung an die „glorreichen Zeiten“ deutscher Kriegstüchtigkeit aufgreifen. Schließlich knüpfen die Namen deutscher Kasernen wie z.B. von zwei der vier Aachener Kasernen (Lützow\, Theoder Körner) an diese wenig vorbildhafte Zeit des dt. Militarismus an. \nAb 14.00 Uhr Rekrutierungsbüro des Antikriegsbündnis\nAb 14.00 Uhr wird das Antikriegsbündnis u.a. diverse satirische Aktionen\, z. B. in Form eines „Rekrutierungsbüros“ und zum Thema Sozialabbau durch Rüstung aufführen. \nDas Antikriegsbündnis-Aachen (AKB) und die antimilitaristische Satiregruppe „Unbelehrbare für Frieden und Völkerverständigung 2.0“ (Unbelehrbare) unterstützen die Bundeswehr durch Wort und Gesang bei der Rekrutengewinnung. \nMit einem großen Rekrutierungsbüro-Zelt und überzeugenden Reden will das AKB die flanierende Aachener Jugend für das Kriegshandwerk gewinnen\, gemäß der Losung von Boris Pistolius\, wonach jetzt die „Kriegstüchtigkeit“ oberstes nationales Ziel sein muss. In einem Eignungstest entscheidet sich\, wen wir dem Kommandeur Oberst Stephan Kurjahn melden können. Die Untauglichen erhalten einen“Lebekuchen“. \n \nDer Flyer des Antikriegsbündnis hier zum Download: AKB_Flugblatt_8-Juni 24 \nParallel möchte die DFG-VK noch die 13 Transparente des Wolfgang-Borchert-Gedichts “Sag NEIN“ aneinandergereiht zeigen. \n 
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SUMMARY:Warum Jugendliche für antisemitische Ressentiments im Gangsta-Rap empfänglich sind
DESCRIPTION:Auf Einladung des Centrums für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS) an der katho hält Marc Grimm vom Zentrum für Prävention und Intervention im Kindes- und Jugendalter der Universität Bielefeld einen Vortrag über antisemitische Ressentiments im Gangsta-Rap und die Frage\, wie empfänglich Jugendliche für diese Einflussnahme sind. \nDer deutschsprachige Rap ist in den vergangenen 35 Jahren von einer Subkultur zu einer Mainstreamkultur gewachsen und stellt heute für viele Jugendliche einen relevanten Sozialisationskontext dar. Zum weiteren Universum gehören etwa auch medial vielbeachtete Gerichtsverhandlungen und Kontakte der Künstler zur organisierten Kriminalität\, die für ein jugendkulturelles\, bildungsbürgerliches wie ein an Klatsch-und-Tratsch interessiertes Publikum faszinierend sind. \nRapper sind Teil dieser Popkultur. Empirische Forschungsarbeiten haben in den vergangenen Jahren gezeigt\, dass Gangsta-Rapper in vielen Liedern\, Musikvideos und Postings auf sozialen Netzwerken sexistische\, homophobe und antifeministische Rollenbilder vermitteln und autoritäre Moral- und Gesellschaftsvorstellungen sowie verschwörungsideologische und antisemitische Interpretationen globaler Herrschaftsverhältnisse transportieren. \nDie 2021 durchgeführte empirische Studie „Die Suszeptibilität von Jugendlichen für Antisemitismus im Gangsta-Rap“ bestätigt\, dass der Konsum von Gangsta-Rap mit antisemitischen und frauenfeindlichen Einstellungen korreliert. Marc Grimm wird Ergebnisse der Studie vorstellen und diskutieren\, welche Konsequenzen für die politische Bildung daraus zu ziehen sind. \nDer Referent \nDr. Marc Grimm verritt die Professur für die Didaktik der Sozialwissenschaften an der Bergischen Universität Wuppertal und ist Standortleiter im Verbundprojekt EMPATHIA – Empowering Police Officers and Teachers in Arguing against Antisemitism\, in dem Bildungsmaterial für angehende Polizist_innen und Lehrkräfte zur Sensibilisierung für Antisemitismus entwickelt wird. Er ist Mitherausgeber der Reihe „Antisemitismus und Bildung“ im Wochenschau Verlag.
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SUMMARY:Portrait-Aktion: In der NS-Zeit von 1933 bis 1945 verfolgte und ermordete Aachener:innen
DESCRIPTION:Gemeinsame Aktion des „Gedenkbuchprojekts für die Opfer der Shoah aus Aachen e.V.“ mit dem Projekt „Platz für Demokratie“ der Bürgerstiftung Lebensraum Aachen. Gezeigt werden im Elisengarten Kurzportraits der in der NS-Zeit von 1933 bis 1945 verfolgten und ermordeten Aachener:innen. \nDie ca. 1.000 Portraits sind an Leinen im Elisengarten präsentiert. Wesentliches Ziel der Veranstaltung ist das Gedenken an die Opfer. Um solch eine menschenverachtende Politik zukünftig unmöglich zu machen\, wurden die Grundrechte im Grundgesetz unveränderbar festgeschrieben. \nZu den Opfergruppen gehören: Juden\, Zwangsarbeiter:innen\, Zeugen Jehovas\, Euthanasieopfer\, Verfolgte aufgrund ihrer politischen Anschauungen\, Homosexuelle\, Sinti und Roma. \nDas Grundgesetz wurde vor 75 Jahren am 23.05.1949 verkündet. Es enthält – als Lehren aus unserer Geschichte – u.a. die Artikel 1 „Menschenwürde-Menschenrechte Rechtsverbindlichkeit der Grundrechte“ und Artikel 3 „Gleichheit vor dem Gesetz“. \nMit ihnen wird sowohl ein juristisches Bekenntnis abgegeben als auch die Grundlage für unser zivilgesellschaftliches Handeln geschaffen. \nMit der Portrait-Aktion wollen die Veranstalter:innen auf das Grundgesetz als einzige ethische und juristisch verbindliche Norm für alle in Deutschland lebenden Menschen hinweisen. \nElemente der etwa anderthalbstündigen Veranstaltung sind: \n\ndie Vorstellung des Projekts durch die beiden Veranstalter\,\nder Vortrag einiger Opfer-Biographien im Wechsel mit Musikstücken und\nReden zum Thema von: Elisabeth Paul\, Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft\, Martin Schulz\, ehemaliger Präsident des Europäischen Parlamentes und Sibylle Keupen\, Aachener Oberbürgermeisterin.\n\nDie Bürgerstiftung\, das Gedenkbuchprojekt für die Opfer der Shoah aus Aachen e.V. und die Vertreter:innen von Opfergruppen stehen vor und nach der Veranstaltung an Infotischen zum Gespräch zur Verfügung. \nDie Mitglieder des Gedenkbuchprojektes erforschen die Schicksale Aachener Bürgerinnen und Bürger\, die im Zeitraum zwischen der Machtübernahme der NSDAP am 30. Januar 1933 und der Befreiung Aachens durch die Amerikaner am 21. Oktober 1944 im Gebiet der „Synagogengemeinde Aachen“ gelebt und als Juden verfolgt\, deportiert und ermordet wurden. Die Nationalsozialisten wollten diese Menschen jüdischen Glaubens für immer vernichten. Dagegen setzt das Gedenkbuchprojekt die Namen und Lebensgeschichten dieser Bürgerinnen und Bürger und schreibt in Erinnerung an jede Person eine Biographie. \nTitelfoto: Der „Patriotismus“ der AfD wird gerade in vielen Medien als Luftnummer dargestellt. Vertritt sie deutsche Interessen? Symbolbild: PantheraLeo1359531 / CC-BY-4.0
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SUMMARY:Gegen den Europa-Empfang der AfD in Marl
DESCRIPTION:Am Samstag\, den 25.5\, wird die AfD im kleinen Ort Marl in der Nähe von Recklinghausen einen großen Europawahl-Empfang veranstalten. Da haben wir was dagegen! Unsere Kolleg:innen vor Ort haben schon lange mit großen Veranstaltungen der AfD in Marl zu kämpfen. Aus Solidarität mit den Kolleg:innen & als starkes Zeichen gegen den Rechtsruck direkt vor der Europawahl\, werden wir am Samstag gemeinsam nach Marl fahren. Um 10 Uhr fährt am DGB Haus am DGB Haus Aachen in der Dennewartstraße 17 voraussichtlich ein Reisebus nach Marl los. Nach der Gegendemo werden wir mit dem Bus weiter nach Oer-Erkenschwick fahren\, um dort an einer Podiumsdiskussion zur Europawahl teilzunehmen und gemeinsam zu grillen. Danach fährt uns der Bus wieder zurück nach Aachen. \nJetzt seid Ihr gefragt! Meldet euch gerne bis Dienstag\, den 21.5. via Whatsapp/Signal (01716808690) oder via Benjamin.Hoven@dgb.de an\, mit wie vielen Kolleg:innen ihr mitfahrt.
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SUMMARY:"'Friedensforscher' Daniele Ganser: Ein Medienstar und seine fragwürdigen Methoden"
DESCRIPTION:Ein Vortrag des Kölner Journalisten Matthias Holland-Letz \nNur eine Woche nach einem großen Auftritt des selbsternannten „Friedensforschers“ in Aachen wird Holland-Letz sein Vorgehen und die Kritik an ihm einordnen. Am Beispiel Ganser lassen sich die populistischen Themen und Strategien der sog. „neuen Friedensbewegung“ gut analysieren\, der Vortrag gibt also nicht nur Einblicke in Gansers sonderbare Welt sondern auch weit darüber hinaus in die Untiefen des Verschwörungsglaubens. \nAuf YouTube hat Daniele Ganser\, der „Friedensforscher“ aus der Schweiz\, 375.000 Abonnent*innen. Seine Bücher erreichen eine Gesamtauflage von über 200.000. In vielen Städten\, auch in Aachen\, füllt er große Hallen. Er spricht dann über die Kriege in der Ukraine und in Nahost und über das „Imperium USA“. Dabei mangelt es nicht an Kritik. „Ärger um Auftritt des Verschwörungsideologen“\, berichtete das WDR-Fernsehen. Er verharmlose den Holocaust\, lautet ein Vorwurf. Doch das ficht seine riesige Fan-Gemeinde\, zu der auch viele Linke gehören\, nicht an. Was ist sein Erfolgsgeheimnis? Wo sind die Lücken und Versäumnisse in der traditionellen Berichterstattung über die genannten Kriege\, die Ganser zu schließen weiß (und damit ein tiefes Bedürfnis bei vielen Menschen befriedigt)? Und warum reicht es in der politischen Auseinandersetzung nicht aus\, Ganser pauschal als „Rechtspopulisten“\, „Schwurbler“ oder „Antisemiten“ zu bezeichnen? \nMatthias Holland-Letz ist freier Journalist in Köln (WDR 5\, SWR 2\, Deutschlandfunk\, Gewerkschaft GEW). Er hat sich intensiv mit Daniele Ganser befasst und berichtet am Beispiel des Ukraine-Krieges\, wie Ganser arbeitet. Und wie der Schweizer für eine Zusammenarbeit von Linken und Rechten („Querfront“) wirbt – und damit Brandmauern gegenüber Rechtspopulisten einreißt. \nDer Vortrag mit anschließender Diskussion ist Auftakt einer Reihe von vier Veranstaltungen zum Themenkomplex (Rechts-)Extremismus und Verschwörungsdenken. Weitere Vorträge im Laufe des Jahres 2024 werden sich schwerpunktmäßig mit der radikal rechten und verschwörungsgläubigen Szene in Aachen und der Region\, mit der Rolle des Antisemitismus in Verschwörungserzählungen und mit den erstaunlichen Wandlungen vieler Alt-Linker zum Rechtsextremismus auseinandersetzen. Mehr Infos zur Reihe gibt es in Kürze unter https://www.welthaus-aachen.de. \nDer Flyer zur Veranstaltungsreihe kann hier heruntergeladen werden. \nFoto: Daniele Ganser. Autor A.Savin\, Wikipedia
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LOCATION:Welthaus\, An der Schanz 1\, Aachen\, 52064\, Deutschland
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SUMMARY:Ratschlag: 75 Jahre Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland
DESCRIPTION:Demokratischer Ratschlag:\n75 Jahre Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland –\n75 Jahre Angriffe auf demokratische Rechte und Freiheiten\nAm 23. Mai 1949 vor 75 Jahren wurde das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verkündet. Noch unter dem Eindruck der faschistischen Gewaltherrschaft enthält es bindende rechtsstaatliche Prinzipien und 19 unveräußerliche demokratische Grundrechte. In den 75 Jahren seines Bestehens ist es über sechzigmal (!) geändert worden. Durch Wiederbewaffnung und Notstandsgesetze\, Beschneidung des Asylrechts\, den „Großen Lauschangriff“\, diverse Einschränkungen der Versammlungs- und Meinungsfreiheit sowie Angriffe auf gewerkschaftliche Rechte wurde es immer weiter ausgehöhlt.\n\nAuch der sog. Radikalenerlass von 1972 stellte eine eklatante Verletzung der im Grundgesetz verankerten Rechte dar. Damit wurde angeblichen „Verfassungsfeinden“\, fast ausschließlich linken Oppositionellen\, bis weit in die 1980er Jahre durch Berufsverbote der Zugang zum Öffentlichen Dienst verwehrt. Unter dem Vorwand\, dem Erstarken rechter und antidemokratischer Kräfte entgegenzuwirken\, wird er jedoch ganz aktuell wieder neu aufgelegt\, z. B. bei der Verschärfung des Disziplinarrechts für den Öffentlichen Dienst durch die Bundesregierung und im Land Brandenburg.\nWie wir unsere Grundrechte schützen bzw. wiederherstellen können\, wollen wir bei einer\nInformations- und Diskussionsveranstaltung beraten mit: \n\nMaike Finnern\, Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft\nProf. Dr. Josef Foschepoth\, Historiker\, Autor des Buches\n„Verfassungswidrig! Das KPD-Verbot im Kalten Bürgerkrieg“\nDr. Rolf Gössner\, Jurist\, Publizist und Bürgerrechtler\nJoachim Kerth-Zelter\, Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen\nDr. Ulrich Schneider\, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes\nWerner Siebler\, Berufsverbotsbetroffener bei der Post\n\nLasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen\nfür Demokratie und Rechtsstaatlichkeit im Sinne des Grundgesetzes!\n\nVeranstalter:\nBundesarbeitsausschuss der Initiativen gegen Berufsverbote und für die Verteidigung demokratischer Grundrechte. Irmgard Cipa\, Werner Siebler (Sprecherteam)\nUnterstützerInnen:\nGewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW\, Rosa Luxemburg Stiftung NRW\, Vereinigung Demokratsich. Juristinnen und Juristen e.V.\, VVN-BdA.
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SUMMARY:Stolpersteinverlegung für Pastor Friedrich (Fritz) Keller
DESCRIPTION:Stolpersteinverlegung für Pastor Friedrich (Fritz) Keller\nMittwoch\, den 15. Mai 2024 \n10:00 Uhr heilige Messe\nmit Kaplan Wolkersdorfer\, Großneffe von Pastor Keller\nSt. Sebastianus\, Stolberg Atsch\, Sebastianusstr.\, 52222 Stolberg \n11:15 Uhr Stolpersteinverlegung\nPastor-Keller-Straße 1\, 52222 Stolberg \nGestaltung durch Schüler:innen folgender Schulen:\nGesamtschule Auf der Liester\nGrundschule Atsch\nKupferstädter Gesamtschule\nRitzefeld-Gymnasium\nund dem Jugendparlament Stolberg \nFriedrich (Fritz) Keller – geboren am 27. Dezember 1891 in Köln – verstorben am 15. Mai 1943 in Aachen.\nFriedrich Keller nahm als Offizier am 1. Weltkrieg teil\, als Auszeichnung erhielt er das Eiserne Kreuz 1. Klasse. 1921 wurde er zum Priester geweiht und wirkte als Kaplan an der Stadtpfarrkirche St. Anna und als Präses des Kolpingwerkes in Düren. Ab 1937 wirkte er als Pfarrer in St. Sebastianus\, Stolberg Atsch. Als Regimekritiker unter den Nationalsozialisten verhaftet\, wurde Friedrich Keller ins Konzentrationslager Dachau eingeliefert und dort für „medizinische Versuche“ missbraucht. Er wurde mit Malaria infiziert. Nach kurzer Freiheit verhaftete die Gestapo ihn erneut. Friedrich Keller verstarb am 15. Mai 1943 im Gefängnis am Adalbertsteinweg in Aachen. \nDer Flyer kann hier heruntergeladen werden. \nBusverbindungen Aachen-Stolberg:\nLinie 1\nAachen Bushof (Haltestelle 13) bis Stolberg (Haltestelle Atsch Dreieck)\nFußweg: Atsch Dreieck-Sebastianusstraße-Pastor-Keller-Straße/St. Sebastianus ca. 300 m \nLinie 22\nAachen Bushof (Haltestelle 12) bis Stolberg (Haltestelle Atsch Kirche) \nVeranstalter:in: Gruppe Z – Stolberg
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LOCATION:St. Sebatianus / Pastor-Keller-Straße\, St. Sebastianus\, Sebastianusstraße / Pastor-Keller-Straße 1\, Stolberg\, 52222
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SUMMARY:8. Mai 2024 – Kundgebung zum Tag der Befreiung
DESCRIPTION:Der „Arbeitskreis Politik der KATHO“ und Diskursiv Aachen halten eine Kundgebung zum 8. Mai ab\, um der Befreiung der Welt vom deutschen Faschismus zu gedenken. Im folgenden dokumentieren wir den Veranstaltungsaufruf: \n79 Jahre nach der militärischen Niederlage von NS-Deutschland ist die Erinnerung an den Nationalsozialismus geprägt von Ideologie und politischer Instrumentalisierung. Während sich in der Corona-Pandemie\, auf den sogenannten Querdenker-Demos\, eine Mischung aus Alternativen\, Esoteriker*innen bis hin zu FaschistInnen alle als legitimen Widerstand gegen eine neue Diktatur stilisierten\, wird seit dem antisemitischen Massaker am 07. Oktober auf linken Demos „Free Gaza from German Guilt“ gerufen. \nDoch sind dies keine neuen Entwicklungen: Offizielle Erinnerungspolitik in diesem Land war zu oft von totalitarismustheoretischen Konzepten geprägt. Hier wurde die DDR mit dem NS in einen Topf geworfen\, um eine vermeintlich demokratische Mitte der Gesellschaft zu erzeugen\, welche keine Verantwortung trägt und sich selbst als Hüter der Demokratie darstellen konnte. Oder im Historikerstreit der 1980er Jahre\, in dem Ernst Nolte noch die Vernichtungslager des deutschen Mordkollektivs zu einem Akt der Notwehr gegen den Kommunismus sowjetischer Prägung umlügen konnte. Einer der Beteiligten an der Debatte\, Michael Stürmer\, schrieb richtigerweise\, „dass im geschichtslosen Land die Zukunft gewinnt\, wer die Erinnerung füllt\, die Begriffe prägt und die Vergangenheit deutet.“ \nErinnerung wird also zur Rechtfertigung aktueller und zukünftiger Politik benutzt\, wobei Stürmer dies keineswegs kritisch meinte. Nun hat sich die Erinnerungspolitik seit 1945 stark verändert. Von „Wir wussten von nichts“ bis zum Vergangenheitsbewältigungsweltmeister der Herzen dauerte es nur knapp 60 Jahre. Die letzen Jahre waren in dieser Hinsicht\, vor allem durch die Debatten um die Corona-Maßnahmen und durch die Debatten um die postkolonialen Theorien geprägt. Wir wollen hierzu einen Gegenpol aufmachen und uns am 8. Mai um 18 Uhr am Elisenbrunnen treffen\, und eine Kundgebung gegen Geschichtsrevisionismus und zu Ehren des Tages der Befreiung abhalten. \nIm Anschluss an die Kundgebung laden die Veranstalter:innen ein zur „Schwarz-Roten-Kneipe“ ab 20.00 Uhr. Die Sub-Pub legt auf. Adresse: AZ Aachen\, Hackländerstr. 5
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SUMMARY:Demonstration & Kundgebung zum 1. Mai
DESCRIPTION:Mehr Lohn – Mehr Freizeit – Mehr Sicherheit\nso lautet das diesjährige Motto der Gewerkschaften am 1. Mai. Gastredner ist Hendrik Wüst\, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Was dieser hinsichtlich des Mottos zu bieten hat\, ist noch nicht bekannt. \nIm Anschluss an die Demonstration des DGB findet auf dem Katschhof ab 13.00 Uhr eine Kundgebung statt. \nDie VVN-BdA wird sich auf der Demonstration an einem „revolutionären Block“ beteiligen und auf dem Kundgebungsplatz mit einem eigenen kleinen Stand vertreten sein.
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SUMMARY:Fluchthilfe für Verfolgte des NS-Regimes
DESCRIPTION:Vortrag mit Diskussion mit Sebastian Vonhoegen\nIm Zuge der Konsolidierung des NS-Regimes richteten die Nationalsozialisten ihren Fokus darauf\, ihre politischen Gegner auszugrenzen oder gar auszuschalten. Während jener Verfolgungsdruck für diejenigen\, die sich aus politischen Gründen der Verfolgung des Regimes ausgesetzt sahen\, im Kontext der politischen wie gesellschaftlichen Gleichschaltung relational abnahm\, steigerte sich jener Druck gegenüber den gesellschaftlichen Gruppen\, die sie ebenfalls als Feindbilder eines vermeintlich homogenen Volkskörpers stilisierten\, insbesondere den Jüdinnen und Juden\, exponentiell. In Anbetracht jener massiven Verfolgung der Nationalsozialisten sahen sich viele der Verfolgten dazu gezwungen\, ihre Heimat fluchtartig zu verlassen\, um den dortigen\, existentiellen Gefahren zu entkommen. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zur niederländischen und belgischen Grenze sowie der topografischen Beschaffenheit der sog. „Grünen Grenze“ fungierte die Aachener Region zeitweise als ein zentrale Anlaufstelle für jene fluchtwilligen Menschen\, darunter vor allem Jüdinnen und Juden. Im Zuge dieses Zustroms etablierten sich in der Region mannigfaltige Strukturen und Netzwerke\, welche die Verfolgten bei ihrer Flucht ins benachbarte Ausland aus unterschiedlichsten Gründen unterstützten. \nSebastian Vonhoegen ist Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Wege gegen das Vergessen. Er arbeitet seit 2023 mit in der Entwicklung der NS-Dokumentationsstätte. \nKursnr.: 241-04305
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SUMMARY:Streiks früher und heute
DESCRIPTION:„Wer nicht hören will\, wird bestreikt!“\nVortrag und Diskussion mit Jürgen Hinzer\, ehem. Gewerkschaftssekretär der NGG und Sprecher des DGB Kreisjugendausschusses Aachen in den 1970ern. \nJürgen Hinzer hat während seiner 37-jährigen Tätigkeit als Sekretär für die Gewerkschaft „Nahrung-Genuss-Gaststätten“ (NGG) insgesamt 167 Streiks mitorganisiert – Interconti\, Coca-Cola\, Haribo und andere Unternehmen können davon ein Lied singen. Der Journalist Claus-Jürgen Göpfert hat Hinzers Arbeitskampfgeschichten aufgeschrieben und daraus ein Buch gemacht: „Wer nicht hören will\, wird bestreikt!“. Mit der Veranstaltung in Aachen kehrt Hinzer auch zu den Anfängen seiner Tätigkeit zurück: Anfang der 1970er-Jahre hat er als Sprecher des DGB-Kreisjugendausschusses die gewerkschaftliche Jugendbildungsarbeit in Aachen mitgestaltet. \nEin Veranstaltung von DGB und „Arbeit und Leben“ \nFlyer zum Download: Streiks-gestern-und-heute
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LOCATION:Volkshochschule Aachen\, Peterstr. 21-25\, Aachen\, 52062\, Deutschland
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SUMMARY:Zur Ghettoisierung in Aachen während des Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Vortrag mit Diskussion mit Sebastian Vonhoegen\nNach Kriegsbeginn 1939 starten auch in Aachen Vorbereitungen jüdische Menschen zu ghettoisieren und anschließend zu Zwangsarbeit unter anderem in Walheim einzusetzen. Diese Phase beginnt ab 1940 und dauert bis zu den Räumungen dieser Orte und den Deportationen der Aachener Jüdinnen und Juden ab 1941 an. Die einzelnen Orte haben dabei – jenseits der Ghettoisierung – verschiedene Funktionen eingenommen und lagen verteilt im städtischen Gebiet. \nWie viele solcher Orte hat es in Aachen gegeben? Wie waren sie aufgebaut und was hatten sie für Funktionen? \nDer Vortrag wird die einzelnen Orte der Lager und sog. Judenhäuser in Aachen darstellen und sie in den aktuellsten Forschungsstand einbetten. Dabei werden Ergebnisse der laufenden Forschungen im Rahmen der Wege gegen das Vergessen vermittelt. \nDer Referent – Sebastian Vonhoegen – ist Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Wege gegen das Vergessen. Er arbeitet seit 2023 mit an der Entwicklung der NS-Dokumentationsstätte Aachen. Sollten Sie weitere Materialien\, Bilder oder Informationen zur Thematik zur Verfügung stellen können\, wenden Sie sich bitte an das Team der Wege gegen das Vergessen. \nKursnr.: 241-04303
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SUMMARY:Wohnen für Menschen statt für Profite
DESCRIPTION:Wir laden euch herzlich zur Demonstration anlässlich der europaweiten Aktionstage für das Recht auf Wohnen ein! Los geht’s am Samstag\, den 06.04. um 13 Uhr am Theater. Lasst uns gemeinsam ein starkes Zeichen für eine gerechte Wohnungsversorgung setzen! Keine Profite mit der Miete! Wohnraum ist ein Grundbedürfnis und keine Ware! Mietenwahnsinn stoppen! \nZwischen dem 29. März und dem 07. April werden in ganz Europa Menschen auf die Straße gehen\, um gegen die katastrophale Lage bei der Wohnraumversorgung und in der Stadtentwicklung zu protestieren. Gemeinsam fordern wir\, dass Lösungen gegen den Mietenwahnsinn umgesetzt werden. Wir fordern\, dass sich die Stadtentwicklung an den Bedürfnissen ihrer Bewohner*innen orientiert und nicht am Profit. Schließlich explodieren in ganz Europa die Mietpreise und immer mehr Mieter*innen verarmen oder werden obdachlos. An ihrem Leid bereichern sich jedoch Immobilienunternehmen und Privatvermieter*innen enorm. Für ihre Profite werden massenhaft Menschen zwangsgeräumt\, Sozialwohnungen durch Luxuswohnungen ersetzt\, lokale Kulturprojekte verdrängt oder auf Kosten der Lebensqualität ganze Stadtteile verändert. Bewohner*innen haben dabei so gut wie kein Mitspracherecht. Im Gegenteil! Bei der Wohnungssuche sind viele mit Diskriminierung konfrontiert\, müssen mit langen Wartezeiten bei Reparaturen zurechtkommen oder werden am Ende mit Eigenbedarfskündigungen rausgeekelt. Ebenso wenig gibt es funktionierenden Demokratiekonzepte für die Stadtteilentwicklung. Das wollen wir uns nicht mehr gefallen lassen! An alle Mieter*innen: Tut euch zusammen! Trifft es einen trifft es uns alle! \nAll diese Probleme sind auch in Aachen sehr spürbar. Die explodierenden Mieten belasten viele Menschen stark. 56% aller Mieter*innen zahlen hier mehr als die empfohlenen 30% des Einkommens für die Miete. Dabei hat die Hälfte der Haushalte Aachens Anspruch auf eine Sozialwohnung und viele Menschen leiden unter Armut. Gerade da\, wo die Mieten noch niedriger waren\, werden sie jedoch am stärksten erhöht. Die Zahl der Sozialwohnungen nimmt kontinuierlich ab\, während Neubau hauptsächlich aus teuren Wohnungen besteht. Obwohl die Lokalpolitik etwas mehr versucht als in vielen anderen Städten sind keine wirksamen Lösungen in Sicht. \nDie Landesregierung meint in Aachen sei kein angespannter Wohnungsmarkt und erlaubte stärkere Mieterhöhungen. Auf Bundesebene werden alle Wahlversprechen vergessen und lieber an unerreichbaren Neubauzielen festgehalten. Vorschläge für Entlastung wie ein Mietenstopp\, ein Mietendeckel oder die Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne werden ignoriert. Dabei leben 50\,5% der Menschen in Deutschland zur Miete. Die Bedürfnisse eines so großen Bevölkerungsteils in diesem Maße zu vernachlässigen\, untergräbt die Demokratie und trägt zur gesellschaftlichen Spaltung bei. \nLasst uns gemeinsam auf die Straße gehen\, um der Regierung zu zeigen\, dass wir das nicht mehr hinnehmen! Lasst uns gemeinsam für eine gerechte Wohnungsversorgung kämpfen! Für eine Stadt für alle! Für ein gutes Leben für alle! Für eine solidarische Gesellschaft! \nSagt es weiter! Kommt zur Demonstration! \nDie Forderungen des europäischen Bündnisses „ European Action Coalition for the Right to Housing and to the City”: \nWir fordern: \n\nWohnen und Grund und Boden müssen ein öffentliches Gut sein! Schluss mit der Bodenspekulation durch Vergesellschaftung von Grundeigentum und großen Wohnungsbaugesellschaften und massive Investitionen des Staatesin den sozialen Wohnungsbau.\nDemokratische Stadtplanung! Wir brauchen eine ständige demokratische Debatte über Stadtplanung und Wohnungspolitik\, um Spekulation und Gentrifizierung zu stoppen und die Rechte von Mietern zu stärken.\nEine radikale Wende in der Stadt- und Territorialpolitik! Für eine solidarische und ökologische Stadt- und Raumentwicklung!\nAlternativer Wohnraum sollte ein Recht sein! Hausbesetzungen und andere Besetzungen sollten nicht kriminalisiert oder bestraft werden\, sondern als alternative Lösungen für Wohnraum und kollektive Organisierung unterstützt werden.\nSchluss mit der Obdachlosigkeit! Wir fordern einen klaren Plan mit geeigneten Mitteln\, um Menschen mit angemessenen und stabilen Wohnlösungen zu versorgen.\nSchluss mit Zwangsräumungen! Umquartierung! Wintermoratorien für Zwangsräumungen sollten ein erster Schritt zur Achtung der grundlegenden Menschenrechte sein.\nRücknahme leerstehender Wohnungen und Gebäude von lokalen und zentralen Behörden und Umwandlung in erschwingliche Sozialwohnungen!\nEine europaweite Senkung der Mieten! Die Kontrolle von Mieten und Immobilienpreisen sowohl für öffentlichen als auch für privaten Wohnraum.
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SUMMARY:Ostermarsch 2024
DESCRIPTION:Aufrüstung stoppen – Friedensfähigkeit statt Kriegstüchtigkeit – Kriege beenden\n\nDie Rückkehr der Diplomatie statt der Illusion militärischer Lösungsversuche\nKeine Waffenexporte! Sie befeuern Kriege weltweit und schädigen das Klima\nRücknahme des 2%-Ziels der NATO: Abrüstung und dafür Ausbau sozialer Sicherungssysteme\, der Ökologie/des Klimaschutzes und des Bildungssystems zur Zukunftssicherung!\nBeendigung des Wirtschaftskrieges\, friedliche Koexistenz mit Russland und China\nFür einen sofortigen und dauerhaften Waffenstillstand im Nahen Osten und eine Lösung des Israel-Palästina-Konflikts im Rahmen der Resolutionen der UNO\n\nFlyer zum Download: 20240330-Flyer Ostermarsch Aachen-Düren
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SUMMARY:Vergiss Meyn nicht - Filmvorführung
DESCRIPTION:Am Donnerstag\, dem 28. März 2024\, gibt es Kino in der Welthaus-Donnerstags-Kultur WeDoKu. Gezeigt wird der Film „Vergiss Meyn nicht“ aus Material des Dokumentarfilmers Steffen Meyn\, der am 19. September 2018 während der Räumung des Hambacher Waldes ums Leben kam. \nDer Filmstudent der Kunsthochschule für Medien Köln hatte sich eine 360°-Kamera auf einen Fahrradhelm geklebt\, den Presseausweis umgehängt und als Embedded Journalist die Waldbesetzung begleitet. Sein Ziel war ein Dokumentarfilm über den Widerstand gegen den Braunkohletagebau und den Aktivismus gegen Klimazerstörung und für ein alternatives Leben im Wald. 2017 und 2018 lebte er zeitweise in der Waldbesetzung und dokumentierte das Leben dort. Während der Räumung stürzte er von einer der Holzbrücken hoch über dem Waldboden ab. Vier Jahre später\,im Herbst 2023\, erschien der Dokumentarfilm\, aber anders\, als Steffen ihn geplant hatte. Seine Mitstudierenden sichteten sein Material und produzierten daraus einen Film im Gedenken an Steffen. \nDie Welthaus-Donnerstags-Kultur (WeDoKu) ist eine bereits 2021 begonnene und dann nach längerer Corona-Pause Ende 2022 fortgesetzte Veranstaltungsreihe. Am letzten Donnerstag jedes Monats gibt es im Welthaus Kulturveranstaltungen von Konzerten über Filmvorführungen bis hin zu Lesungen und anderen kulturellen Darbietungen aus den Themenfeldern des Welthauses. Da das Haus und seine Mitgliedsgruppen inhaltlich breit aufgestellt sind\, geht es im Kern zwar oft um Nachhaltigkeit\, Umwelt- und Klimaschutz\, aber auch internationale Veranstaltungen und Kulinarisches sowie Vorträge zu historischen oder politischen Themen gehören zum Programm. \nDonnerstag\, 28.03.2024 um 19:00 Uhr\nWeltHaus Aachen\, Aula (2. Etage)\nAn der Schanz 1\, 52064 Aachen \nDer Zugang ist nicht barrierefrei! \nVeranstalter:in: WeltHaus Aachen e.V.
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SUMMARY:Gegen den Angriff türkischer Faschisten auf Kurd*innen in Belgien
DESCRIPTION:Lynchangriffe nach Newrozfest\nDas Kurdische Volkshaus Aachen ruft zu einer Kundgebung auf. Wir veröffentlichen dazu die Meldung der Zeitung „junge Welt“ vom 26. März 2024. \nBelgien: Hetzjagden von türkischen »Grauen Wölfen« auf Kurden. Mehrere Schwerverletzte. Dachverband sieht koordinierte Attacke\nVon Nick Brauns\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nIn der belgischen Provinz Limburg ist es am Sonntag im Anschluss an ein Newroz-Fest zu Hetzjagden Hunderter türkischer Faschisten auf Kurden gekommen. Mindestens sechs Menschen befinden sich mit zum Teil schweren Verletzungen im Krankenhaus. In der Stadt Löwen hatten rund 5.000 Kurden das Neujahrsfest Newroz gefeiert. Zu den Übergriffen kam es\, als Fahrzeuge mit Festteilnehmern in die rund 50 Kilometer entfernten Gemeinden Houthalen-Helchteren und Heusden-Zolder zurückkehrten\, wo rund ein Viertel der Bevölkerung türkeistämmig ist. \nSympathisanten der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) in mehreren Autos hätten während des Fastenmonats Ramadan mit »sogenannten kurdischen Flaggen« und Bildern des PKK-Gründers Abdullah Öcalan provoziert\, erklärte der Vizebürgermeister von Heusden-Zolder\, Yasin Gül\, am Sonntag abend im Sender CNN Türk. »Natürlich sind die nationalen und religiösen Empfindlichkeiten in dieser Region sehr hoch. Deshalb konnten unsere Bürger angesichts einer solchen Provokation nicht schweigen«\, rechtfertigte Gül\, der selbst 2019 wegen seiner Nähe zur türkisch-faschistischen Bewegung der »Grauen Wölfe« aus der flämischen Christdemokratie (CD&V) ausgeschlossen worden war\, faktisch die Übergriffe auf Kurden. In Belgien gilt die PKK nach Urteilen des obersten Gerichts – anders als in Deutschland – nicht als terroristisch\, sondern wird als legitime Befreiungsbewegung eingestuft. \nDer Bürgermeister von Houthalen-Helchteren\, Alain Yzermans\, berichtete gegenüber der Presse von einem Angriff auf einen türkischen Jugendlichen\, der zuvor seinen Protest gegen die vom Newroz-Fest zurückkehrenden Kurden geäußert habe. Die Nachricht vom Angriff auf den Jugendlichen habe sich wie ein Lauffeuer in der Nachbarschaft verbreitet\, so Yzermans\, Hunderte Personen seien daraufhin zu einem von Kurden bewohnten Haus gezogen. In dem Gebäude befanden sich nach Informationen der kurdischen Nachrichtenagentur ANF auch Dutzende vorherige Teilnehmer der Newroz-Feier\, darunter Kinder. Augenzeugen wiesen gegenüber ANF die Behauptung zurück\, ein möglicher Angriff auf einen türkischen Jugendlichen sei Auslöser der Lynchangriffe gewesen. \nDie Faschisten seinen vielmehr verabredet und planvoll vorgegangen. So hätten mehrere Gruppen in Houthalen-Helchteren und Heusden-Zolder Autos mit Kurden gestoppt\, die Insassen auf die Straße gezerrt und zusammengeschlagen. In Videos\, die offenbar von den Angreifern selbst in sozialen Netzwerken verbreitet wurden\, sind Männer zu sehen\, die auf am Boden liegende Personen eintreten und dabei »Dreckskurden« und »PKK-Bastarde« rufen. Andere Aufnahmen zeigen Faschisten\, die Autos demolierten\, die sie durch Kurdistan-Wimpel und Schals in den Farben Grün\, Rot und Gelb identifiziert hatten. Erst\, nachdem Kurden aus anderen umliegenden Gemeinden eingetroffen waren\, um den in dem Haus Eingeschlossenen zu Hilfe zu kommen\, habe die Polizei unter anderem mit einem Wasserwerfer eingegriffen und die Lage unter Kontrolle gebracht. So sei in letzter Minute verhindert worden\, dass das umzingelte Gebäude in Brand gesteckt wurde. In den Videos ist zu sehen\, wie Angreifer den faschistischen Wolfsgruß zeigen. In Heusden-Zolder befindet sich eine Kampfsportschule\, die den »Grauen Wölfen« nahestehen soll. \nDer Dachverband kurdischer Vereine in Europa\, KCDK-E\, geht von einem geplanten Lynchangriff unter Federführung des türkischen Geheimdienstes aus. Die politische Offensive der kurdischen Befreiungsbewegung durch die massenhafte Beteiligung an Newroz-Festen in Kurdistan und der Türkei\, aber auch in Europa habe die türkische Staatsführung in Rage versetzt\, heißt es in einer Erklärung des Verbandes vom Montag. »In Belgien wurde versucht\, durch einen von den türkischen Konsulaten orchestrierten faschistischen Angriff\, bei dem die belgische Polizei einfach nur zusah\, eine Straßenschlacht herbeizuführen.«
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SUMMARY:Der Mordfall Oppenhoff - eine Filmvorführung
DESCRIPTION:Film\, mit einem Begleitvortrag von Hannes Heer \nAm 25. März 1945 wurde Franz Oppenhoff\, seit dem Ende der Nazi-Herrschaft in der Region im Oktober 1944 Aachener Oberbürgermeister\, vor seinem Haus an der Eupener Straße von einem nationalsozialistischen „Werwolf“-Kommando ermordet. Die Mörder konnten nach der Tat entkommen. Gegen einige der Beteiligten kam es in den 1950er Jahren zu Gerichtsverfahren\, die mit Freisprüchen bzw. schon bald darauf erlassenen Bagatellstrafen endeten. Der Mordfall Oppenhoff und seine immer wieder verschleppte Aufarbeitung können als ein negatives Lehrstück für den Umgang der Deutschen mit ihrer Geschichte gelten\, wie er mehrere Jahrzehnte lang die Nachkriegszeit geprägt hat. \nZum Gedenken an Franz Oppenhoff lädt der Förderverein Wege gegen das Vergessen gemeinsam mit der Volkshochschule Aachen zu einer Veranstaltung ein. Gezeigt wird im Apollo Kino der Dokumentarfilm „Der Mordfall Oppenhoff“\, den der Hamburger Historiker Hannes Heer für den WDR erstellt hat. Vierzig Jahre nach den Ereignissen war es Heer nach langer Spurensuche gelungen\, fast alle Beteiligten aufzuspüren und zur Rede zu stellen; in seinem 1985 in Aachen unter großem Publikumsinteresse uraufgeführten Film kommen sie zu Wort. In einem Begleitvortrag wird Hannes Heer über Hintergrund und Entstehung seines Films\, die damaligen Kontroversen und den heutigen Wissensstand referieren. \nFoto: Gedenktafel im Rahmen „Wege gegen das Vergessen“ für Franz Oppenhoff in der Oppenhoffallee in Aachen. Von ArthurMcGill\, Wikipedia
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SUMMARY:Der nie überwundene Antisemitismus und Rassismus in Deutschland
DESCRIPTION:Hass und Hetze nehmen in Deutschland zu. Online\, auf der Straße\, im Betrieb oder in der Schule. Antisemitismus und Rassismus greifen um sich. Für die Betroffenen bedeutet das\, dass die Räume für sie kleiner werden und die Bedrohungslage zunimmt. Das hat viel mit der erstarkenden Rechten zu tun. Die rechtsextreme Alternative für Deutschland sitzt seit Jahren in Parlamenten. Ihr Hass trifft auf einen fruchtbaren Boden. Dieser Hass richtet sich lautstark gegen “die Muslime”. Er ist rassistisch\, aber auch immer wieder antisemitisch. Das bleibt nicht folgenlos. Die Attentäter von Halle und Hanau\, der NSU und der Mörder von Walter Lübcke schritten zur Tat. Seit Jahren nehmen die Zahlen antisemitischer Vorfälle zu\, zuletzt angefeuert durch das Pogrom der Terrororganisation Hamas am 7. Oktober. Dabei fällt auf\, dass Antisemitismus nicht allein von Rechten verbreitet wird\, sondern sich durch alle Milieus zieht\, in der sogenannten Mitte tief verankert ist und Linke wie Islamisten gemeinsam auf die Straße treibt. Auch Rassismus ist ein gesamtgesellschaftliches Problem\, das keineswegs allein ein rechtsextremes Problem ist. \nAntisemitismus und Rassismus treten oft gemeinsam auf – und müssen daher zusammen bekämpft werden. Aber sie sind nicht dasselbe. Antisemitismus ist nicht einfach eine Unterform von Rassismus. Der Vortrag wird skizzieren\, wie sich Antisemitismus und Rassismus zeigen und versuchen die Phänomene zu erklären\, in dem deren Unterschiedlichkeit bestimmt wird. Denn nur\, wenn Antisemitismus und Rassismus richtig erkannt sind\, kann etwas dagegen getan werden. \nNikolas Lelle arbeitet seit 2020 bei der Amadeu Antonio Stiftung und beschäftigt sich vornehmlich mit Antisemitismus\, der Erinnerung an den Nationalsozialismus und „deutscher Arbeit“. Zuvor promovierte er – nach einem Studium der Philosophie und Soziologie in Frankfurt am Main und Mainz – an der Humboldt Universität zu Berlin in der Sozialphilosophie. 2018 gab er zusammen mit Felix Axster den Band „‚Deutsche Arbeit‘. Kritische Perspektiven auf ein ideologisches Selbstbild“ (Wallstein Verlag) heraus. 2022 erschien im Verbrecher Verlag seine Promotion „Arbeit\, Dienst und Führung. Der Nationalsozialismus und sein Erbe“. 2024 erscheint im selben Verlag „‚Arbeit  macht frei‘. Annäherungen an eine NS-Devise“ \nNikolas Lelle\, Amadeu-Antonio-Stiftung. Foto Peter van Heesen \nFlyer zum Download: \nDer nie überwundene Antisemitismus und Rassismus in Deutschland
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SUMMARY:Singvögel und Raben waren auch nicht mehr da
DESCRIPTION:Nach dem “Bericht aus dem Zentrum der Atombombenexplosion”\nvon Shigemi Ideguchi \nDie Ereignisse rund um den Krieg in der Ukraine zeigen\, wie akut die Drohung eines Atomschlages immer noch ist. Angesichts von Konflikten wie der Kubakrise scheint es fast ein Wunder\, dass die beiden Abwürfe einer Atombombe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki im Jahr 1945 die bisher einzigen blieben. Es ist zwingend notwendig\, sich die verheerenden Folgen eines Einsatzes von Atomwaffen vor Augen zu führen. Shigemi Ideguchis „Singvögel und Raben waren auch nicht mehr da“ bietet hier ein Zeugnis aus erster Hand von hoher literarischer Qualität. \nShigemi Ideguchi hat den Atombombenabwurf am 6. August 1945 auf Hiroshima aus nur 500 Metern Entfernung erlebt und überlebt. Er hielt seine Erinnerungen in einem Tagebuch fest. Der Autor schildert nicht nur die Zerstörung von Gebäuden und Natur\, sondern auch die Auswirkungen der atomaren Verstrahlung auf Körper und Seelen der Opfer. Dieser unglaublich starke Text an der Grenze des Erträglichen wird durch eine durchkomponierte Musik-Klang-Ebene und eine körperlich streng formalisierte Ausdruckssprache auf eine ästhetische Ebene gehoben\, die das Gesagte rezipierbar macht\, ohne dass es dabei seinen Schrecken verlöre. \nVon und mit: Susanne Hocke\, Jürgen Larys. \nEintritt frei. Spenden erbeten. \nDer Flyer zum Download: \n20240319-Singvögel und Raben waren auch nicht mehr da (Flyer)
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