Theaterstück
Ab Mitte der 1930er Jahre war Aachen ein „Tor in die Freiheit“, durch das Menschen die Flucht vor der Verfolgung durch das NS-Regime wagten – über die grüne Grenze nach Belgien oder Holland und von da aus in die Welt. „Oppenhof. Mohren. Cohn“ erzählt eine Geschichte von Widerstand, Dissidenz, Verzweiflung und Mut – inspiriert von den Lebenswegen historischer Figuren wie dem ehemaligen Aachener Oberbürgermeister Franz Oppenhoff, dem Kommunisten Josef Mohren oder der Widerstandskämpferin Marianne Cohn. Was motiviert Menschen dazu, in einem gewalttätigen Regime Widerstand zu leisten? In Zeiten des globalen Rechtsrucks ist die Beschäftigung mit antifaschistischem Widerstand hochaktuell – und der Blick in die Vergangenheit notwendig und produktiv.
Mit einem Nachgespräch im Anschluss an die Vorstellung.
Regie Florian Fischer
Bühne Katharina Pia Schütz
Kostüme Marcus Karkhof
Musikalische Leitung Malcolm Kemp
Licht Dirk Sarach-Craig
Dramaturgie Kerstin Grübmeyer
Kursnr.: 261-03238
Kursort: Theater Aachen, Großes Haus
Entgelt: kostenfrei
Um Anmeldung wird gebeten unter: theaterkasse@aachen.de