
Klaus Paier war ein Wegbereiter der Street Art in Deutschland. Seinen künstlerischen Ausdruck entwickelte er während seines Physikstudiums an der RWTH Aachen in den 1970er Jahren. Die Wand wurde sein ultimatives Medium, um gesellschaftliche Probleme wie Faschismus, Schulsystem, Homophobie, Kalter Krieg, Atomkraft, Apartheid und soziale Ungerechtigkeit anzuprangern. Der Film beleuchtet die lokale Kunstszene, das Aufkommen von Bürgerbewegungen, das Thema Hausbesetzungen sowie die Rezeption seiner Wandbilder– damals wie heute. Basierend auf Interviews ist dieser Film nicht nur ein biografisches Porträt, sondern stellt darüber hinaus ein fundiertes Zeitdokument dar.
Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Gespräch mit Regisseurin statt.
2025, Regie, Drehbuch, Kamera, Schnitt, Produktion: Lovorka Perić-Hassle
Kursnr.: 262-10754
Tickets unter www.apollo-aachen.de
Entgelt: 8,00 € (ermäßigt: 5,00 €)