
Noch gehört die RWTH Aachen zu den 70 deutschen Hochschulen, die sich der sog. ZIVILKLAUSEL verpflichtet haben, d.h. jede Beteiligung von Wissenschaft und Forschung mit militärischer Nutzung bzw. Zielsetzung abzulehnen. https://de.wikipedia.org/wiki/Zivilklausel
Wie die „Aachener Zeitung“ berichtet, gibt es jetzt aber Pläne an der RWTH, wieder Forschung für Militärisches zu betreiben. So hat das Rektorat der RWTH angekündigt, dass sich die RWTH an der Konzeptionierung des geplanten Technologiezentrum für die Verteidigungsindustrie Production Launch Centre Defense (PLCD) beteiligen wird.
Aus diesem Anlass haben wir vom Antikriegsbündnis Aachen (AKB) ein kritisches Schreiben an das Rektorat, den ASTA und Aachener Medien gesendet. Die Stellungnahme findet Ihr im Anhang.
Der ASTA der RWTH hat eine kritische Stellungnahme verfasst, allerdings nicht grundsätzlich der Rüstungsforschung widersprochen: https://www.asta.rwth-aachen.de/plcd/
Wir denken, dass weitere Proteste zusammen mit Studierenden organisiert werden sollten.
Das Antikriegsbündnis Aachen ruft auf zu Kundgebung und Demo zum Antikriegstag am 1.September 2026
Gegen die „Kanonen-statt-Butter“-Politik von CDU und SPD wird der Protest immer größer. So finden am 3.Oktober zeitgleich zwei Großdemonstrationen in Berlin und Stuttgart statt. https://nie-wieder-krieg.org/demo-03-10-26/
In Aachen haben wir als Redner für die Kundgebung am 1.September den Kölner Politikwissenschaftler Professor Christoph Butterwegge gewonnen.
Wir rufen alle, die die gigantische Hochrüstungs- und Militarisierungspolitk der Bundesregierung ebenso wie die Politik der sozialen Demontage ablehnen, zur Teilnahme an Kundgebung und Demo auf.
Die Kundgebung findet am 1. 9. 26 um 17 Uhr am Elisenbrunnen statt.
Die Stellungnahme des Antikriegsbündnis Aachen kann hier nachgelesen oder hier als PDF heruntergeladen werden.