
Ab März 1941 wurden jüdische Menschen in der Villa Buth festgehalten, die zunächst Zwangsarbeit leisten mussten und dann bis Juli 1942 in den Osten ins KZ deportiert wurden. Dadurch war dieses Gebäude direkt in den Holocaust involviert und hat eine immense historische Bedeutung!
Die Nachricht, dass die Stadt Jülich es erlauben will, die Villa Buth trotz Denkmalschutz abzureißen, hat uns sehr schockiert. Gerade in der heutigen Zeit, in der der Rechtsextremismus wieder stärker wird, braucht es dringend einen richtigen Gedenkort für die Verbrechen der Nazi-Zeit im Kreis Düren. Dass die Villa Buth, die aufgrund ihrer Vergangenheit als “Judenhaus” eine enorme historische Bedeutung hat, jetzt den Profitinteressen Eichhorns zum Opfer fallen soll, können wir nicht nachvollziehen. Wir fordern:
Die Villa Buth muss als Gedenkort erhalten werden!
Daher rufen Die Linke Jülich und die Linksjugend [‘solid] Kreis Düren, gemeinsam mit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Aachen und weiteren politischen und gesellschaftlichen Organisationen, am 29.03.2026 zu einer Kundgebung auf.
Wir treffen uns ab 13 Uhr an der Ecke Stiftsherrenstraße/Kölnstraße in der Jülicher Innenstadt.
Ab 13:30 geht die Kundgebung dann offiziell los. Leitet diesen Termin gerne weiter!
Näheres zum Thema hier.