
Der Antikriegsfilm „A Single Day“ erzählt die wahre Geschichte jener amerikanischen Soldaten, die sich während des Massakers von My Lai weigerten, an den Morden an vietnamesischen Zivilisten teilzunehmen.
1968, My Lai: US-Soldaten ermorden über 500 unbewaffnete Zivilisten. Frauen, Kinder, Alte. Mitten im Massaker landet ein Hubschrauber. Der 18-jährige Bordschütze Larry Colburn sieht, was passiert. Er trifft eine Entscheidung: Erstellt sich zwischen die Täter und ihre Opfer. Mit geladener Waffe. Bereit, auf die eigenen Leute zu schießen.
Kriegsverbrechen passieren nicht einfach.
My Lai wurde 18 Monate lang geheim gehalten.
Die Fragen von 1968 sind die Fragen von 2026: Wie weit geht Befehlsgehorsam? Wann wird aus Mittäterschaft Mitschuld? Was kostet es, aufzustehen? Überall dieselben Mechanismen. Überall derselbe Reflex: „Das waren Einzeltäter.“ „Das war eine Ausnahme.“ Nein! Larry Colburn hat bewiesen: Es ist nicht kompliziert. Es ist nur schwer.
Der Film zeigt drei Generationen zwischen Krieg und Frieden: Larrys Vater war Soldat im 2. Weltkrieg und am DDayin der Normandie, Larry selbst in Vietnam, My Lai- und sein Sohn Connor.
Regie: Christoph Felder
Produktion: D/USA/VNM 2025
Länge: ca. 100 Min.
Der Flyer kann hier heruntergeladen werden.