2026 – Gedenken an die Pogromnacht 1938
5. Oktober 2026
Aus der Geschichte lernen!
Der Opfer gedenken!
Die Zukunft gestalten frei von Antisemitismus, Rassismus, Faschismus und Krieg.
Geleitet von der Überzeugung ein würdiges Gedenken im Sinne einer aktiven Erinnerungskultur zu pflegen, hat – das Aachener Bündnis Pogromnachtgedenken – eine Kooperation von zivilgesellschaftlichen und staatlichen Organisationen, Gruppen und Vereinen – eine Vielzahl von Veranstaltungen in Aachen und der StädteRegion Aachen organisiert.
Das Aachener Bündnis Pogromnachtgedenken, wie schon seit 1988, mit einer Mahnwache und seit einigen Jahren mit einem Rahmenprogramm, getragen von einer Vielzahl von zivilgesellschaftlichen und staatlichen Organisationen, Gruppen und Vereinen, an die Pogrome gegen Jüdinnen und Juden, die in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 ihren Höhepunkt fanden.
Synagogen brannten, Geschäfte und Wohnungen wurden geplündert und zerstört. Dies war der Beginn des Terrors gegen Menschen jüdischen Glaubens in Deutschland, der in massenhafter Vernichtung jüdischen Lebens und anderer, den Nationalsozialisten unliebsamen Menschen, mündete.
85 Jahre nach den Ereignissen ist die Notwendigkeit zu erinnern und zu mahnen nicht geringer geworden. Im Gegenteil! Antisemitische und rassistische Vorfälle, Anschläge häufen sich.
So was hätt einmal fast die Welt regiert!
Schlussworte des Epilogs zu dem Parabelstück „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“ von Bertolt Brecht
Die Völker wurden seiner Herr, jedoch
Dass keiner uns zu früh da triumphiert –
Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch!
Erinnern“ als Handlung, „erinnern“ als etwas, das wir tatsächlich tun. Es ist sprechen, es ist hinsehen, es ist zuhören, es ist aushalten, es ist weinen, es ist trauern. … Es ist das Erzählen der Geschichten, die geschehen sind, die von Menschenhand geschehen sind, die von Menschen begangen wurden. Wie Menschen ihre Menschlichkeit verloren – die einen freiwillig, und den anderen wurde sie genommen.
Zitat aus „Gegenwehr im Jetzt“ von Lena Gorelik, Journalistin und Schriftstellerin
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 steckten die Nationalsozialisten die Aachener Synagoge in Brand, zerstörten Geschäfte und Wohnungen jüdischer Menschen, wurden gewalttätig gegen sie und begannen sie in Konzentrationslager zu verschleppen.
Exemplarisch seien genannt: Richard Hirsch, 1891 in Aachen geboren, und Walter Gustav Struch, 1897 in Aachen geboren. Am 10. November 1938 wurden beide in das Konzentrationslager Buchenwald deportiert. Mit ihnen weitere 266 jüdische Männer aus Aachen und Umgebung. Richard Hirsch starb am 18.11.1938, Walter Gustav Struch am 23.11.1938 im KZ Buchenwald. Im Totenbuch des KZ Buchenwald ist für beide als Todesursache angegeben „an Herzschwäche verstorben“. In der Presse verlautete es zu den Pogromen und ihren Folgen: „Nein, den Juden selbst ist nirgendwo auch nur ein Haar gekrümmt worden.“
Veranstaltungsreihe
Oktober bis Dezember 2026

Der Flyer kann hier heruntergeladen werden.
Programmübersicht
Oktober bis Dezember
Oktober
Ausstellung
We, the six million. Lebenswege von Opfern der Shoah aus Nordrhein-Westfalen
02.-16.10.2026 – Pfarrkirche St. Sebastian – An St. Sebastian 2 – Würselen
Sechs Millionen Menschen wurden während der Shoah ermordet. Hinter dieser Zahl stehen sechs Millionen individuelle Lebensgeschichten. Die Wanderausstellung „We, the six million – Lebenswege von Opfern der Shoah aus Nordrhein-Westfalen“ macht einige dieser Geschichten sichtbar und kommt im Oktober nach Würselen. Die Stadt, der jüdisch-christliche Arbeitskreis und die Volkshochschule Nordkreis Aachen zeigen die Ausstellung vom 2. bis 16. Oktober in der Pfarrkirche St. Sebastian.
Der Eintritt ist frei
Zur Eröffnung am Freitag, 2. Oktober, um 19 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen.
Gedenkveranstaltung zum 7. Oktober
Drei Jahre danach
07.10.2026 – 19:30 Uhr – Ökumenische City-Kirche Aachen – An der Nikolauskirche 3 – Eingang Großkölnstraße, Aachen
Drei Jahre nach dem brutalen Anschlag der Hamas auf Israel, der die ganze Welt erschüttert hat, wollen wir der Opfer gedenken.
Der Eintritt ist frei, aber eine Anmeldung ist erwünscht
Veranstalter:in: Ökomenische City-Kirche Aachen, Deutsch-Israelische Gesellschaft Aachen, Gedenkbuchprojekt für die Opfer der Shoah aus Aachen, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Aachen, Omas gegen Rechts Aachen
Rundgang
Stolpersteine in Aachen
24.10.2026 – 15:00-16:30 Uhr – Treffpunkt: Bärenstraße/Königstraße – Aachen
Auch mehr als 85 Jahre nach der Pogromnacht 1938 lassen sich, beim genauen Hinschauen, noch Spuren entdecken. Häuser und Straßen, Fabriken und nicht zuletzt die Stolpersteine erinnern an Menschen, die hier einst gelebt haben und sich als Aachener:innen gefühlt haben.
Rundgang mit Dr. Holger A. Dux
Kursnr.: 262-04463
Entgelt: € 9,00 / ermäßigt: € 7,00
Anmeldung erforderlich
Veranstalter:in: Volkshochschule (VHS) Aachen
Stolpersteinverlegung
Verlegung eines Stolpersteins für Max Hartog
16.10.2026 – 11:30 Uhr – Auf der Mühle 2 – Stolberg
Gemeinsam mit Schüler:innen des Ritzefeld-Gymnasium Stolberg verlegt die Gruppe Z – Stolberg einen Stolperstein für Max Hartog.
Veranstalter:in: Gruppe Z – Stolberg
Informations- und Diskussionsveranstaltung
Keine landgestützten US-Mittelstreckenraketen für Deutschland – eine Fähigkeitslücke?
28.10.2026 – 18:30 Uhr – Evangelisches Erwachsenenbildungswerk im Kirchenkreis Aachen, Frére-Roger-Straße 8-10 – Aachen
Oberst a.D. Wolfgang Richter beleuchtet die sicherheitspolitischen und militärtechnischen Hintergründe einer solchen Entscheidung und die Gefahr, die daraus speziell für Deutschland entsteht. Er fordert: Eine solch schwerwiegende Entscheidung, die Sicherheit der Bundesrepublik betreffend, darf nicht ohne vorherige ausführliche Diskussion im Deutschen Bundestag und in der Öffentlichkeit getroffen werden.
Veranstalter:in: Aachener Bündnis gegen Atomwaffen
Buchvorstellung
Gesichter des Widerstands in Stolberg/Rhld
28.09.2026 – 19:00 Uhr – Volkshochschule Aachen – Peterstraße 21-24, Aachen
Das von der Gruppe Z – Stolberg 2026 herausgegebene Buch erinnert an Frauen und Männer aus der Stadt, die dem NS-Regime widerstanden – Kommunist:innen, Sozialdemokrat:innen, Kirchenmitglieder und Menschen, die aus humanitärer Überzeugung handelten.
Kursnr.: 262-04471
Raum 241, Forum
Der Eintritt ist frei
Veranstalter:in: Gruppe Z – Stolberg, Volkshochschule (VHS) Aachen
November
Angebot an Schulen (10. Klassen)
„Und die Menschen standen stumm“
03.-05.11.2026 – 09:00 Uhr und 11:30 Uhr – Theater 99 – Gasborn 9-11, Aachen
Die Pogromnacht in Aachen in einer musikalisch begleiteten Lesung als Angebot für die 10. Klassen der Städteregionalen Schulen.
Unter dem Titel „Und die Menschen standen stumm“ – bietet das Aachener Bündnis Pogromnachtgedenken eine Möglichkeit für Schülerinnen und Schüler in der Klasse 10 an, sich diesem Thema auf ungewöhnliche Weise zu nähern.
Gemeinsam mit dem Theater K, dem Netzwerk „Aachener Schulen gegen Gewalt und Rassismus“ und dem Bildungsbüro der StädteRegion Aachen lädt die Bürgerinitiative Sie mit Ihren 10. Klassen herzlich ins Theater 99 ein.
Die Veranstaltung findet am 3., 4. und 5. November
jeweils um 9:00 und um 11:30 Uhr statt.
Um Anmeldung für die begrenzten Plätze unter erinnerungskultur@staedteregion-aachen.de wird gebeten.
Bitte geben Sie Ihren Wunschtermin und die Gruppengröße an.
Die Teilnahme ist kostenlos
Veranstalter:in: Aachener Bündnis Pogromnachtgedenken
Rundgang
Die Neue Synagoge in Aachen
04.11.2026 – 18:30-19:45 Uhr – Treffpunkt: Synagogenplatz, Aachen
Die Neue Synagoge in Aachen ist das Gotteshaus und Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde am Synagogenplatz. Sie wurde 1995 nach Plänen des Architekten Alfred Jacoby neu an dem Ort errichtet, an dem die Alte Synagoge 1938 während der Novemberpogrome von den Nationalsozialisten zerstört wurde. Ein Mitglied der Gemeinde führt durch das Gebäude der Neuen Synagoge in Aachen. Dabei bekommen Teilnehmende einen Einblick in die jüdischen Bräuche und Traditionen sowie die religiöse Praxis und lernen den Ablauf eines Gottesdienstes kennen.
Männer tragen bitte eine Kopfbedeckung.
Bitte beachten:
Aufgrund verstärkter Sicherheitsauflagen werden die Teilnehmenden gebeten, keine großen Gegenstände wie Taschen oder Koffer mitzubringen.
Kurs-Nr.: 252-04460
Der Eintritt ist frei
Anmeldung erforderlich
Veranstalter:in: Volkshochschule (VHS) Aachen
Rundgang
Spuren des Nationalsozialismus in Aachen
05.11.2026 – 17:00-19:00 Uhr – Treffpunkt: Karlsbrunnen auf dem Markt, Aachen
Ein dialogischer Rundgang durch die Innenstadt lädt ein, die Geschichte der Stadt während des Nationalsozialismus kennenzulernen. Es wird thematisiert, wie Aachen in das NS-System eingebunden war und wo die Erinnerung an diese Zeit heute noch sichtbar ist. Es wird beleuchtet, wer in Aachen die antisemitische und rassistische Gewalt des Regimes ausführte, wer von ihr profitierte, wer ihr zum Opfer fiel und wer Widerstand leistete. Der Rundgang richtet sich sowohl an diejenigen, die schon über Kenntnisse verfügen, als auch an alle, die sich zum ersten Mal mit der NS-Geschichte Aachens beschäftigen. Es besteht Raum für Austausch und Nachdenken über Verantwortung, Erinnerung und die Bedeutung des historischen Lernens in der Gegenwart.
Rundgang mit Jennifer Farber
Kurs-Nr.: 262-04468
Entgelt: € 9,00 / ermäßigt: € 7,00
Anmeldung erforderlich
Veranstalter:in: Volkshochschule (VHS) Aachen
Vortrag
Dranbleiben! Politische Bildung und Erinnerungsarbeit an der Volkshochschule Aachen
05.11.2026 – 19:30 Uhr – Volkshochchule Aachen – Peterstraße 21-24, Aachen
Seit ihrer Neugründung 1946 versteht die Volkshochschule Aachen historisch-politische Bildung als zentralen Auftrag. Über Jahrzehnte hinweg hat sie entsprechende Angebote aufgebaut, kontinuierlich weiterentwickelt und auf lokale Diskurse sowie gesellschaftliche Veränderungen reagiert. Auch die Initiative „Wege gegen das Vergessen“ ist nach einem Beschluss des Rates der Stadt seit fast 30 Jahren fester Bestandteil der Volkshochschule und der Aachener Erinnerungskultur. Der Journalist und Autor Alexander Barth zeichnet diese Entwicklungen nach, ordnet sie historisch ein und fragt nach Perspektiven für eine zeitgemäße und kritische Vermittlungsarbeit.
Kurs-Nr.: 262-04472
Raum 241, Forum
Der Eintritt ist frei
Veranstalter:in: Volkshochschule (VHS) Aachen
Vortrag
Zum Gedenken an die Reichspogromnacht am 9./10. November 1938: „Ich will mit Türmen gegürtet sein.“ Gertrud Kolmar (1894 – 1943), Dichterin in Zeiten der Bedrängnis
06.11.2026 – 19:00 Uhr – Immanuellkirche – Siegelallee 2, Aachen
Referentin: Elisabeth Matthay-Wussow
Anmeldung unter simone.graff@ekir.de, Tel.: 0241 453-162
Der Eintritt ist frei
Veranstalter:in: Evangelisches Erwachsenenbildungswerk
Musikalisch begleitete Lesung
Und die Menschen standen stumm
06.11.2026 – 20:00 Uhr – Theater K – Am Viadukt 7, Aachen
In einer musikalisch begleiteten Lesung wird die Pogromnacht 1938 in Aachen ins Heute geholt.
Die Aachener Synagoge brannte – die Menschen davor stumm, Geschäfte wurden geplündert – Kinder bekamen dafür Schulfrei, Menschen wurden misshandelt und gedemütigt – Zeitungen der Nachbarländer berichten mit Fassungslosigkeit. In einer Kollage aus Biografien, Dokumenten, Zitaten, Musik und Bildprojektionen entsteht ein faktengetreues Bild der damaligen Schreckenstage in Aachen und der weiteren Folgen. „Wie war das möglich?“– das hinterfragen eigene Reflexionen, die den Abend aus der Historie in unsere Jetztzeit führen.
Musik: Sasan Azodi
Rezitation: Annette Schmidt, Jochen Deuticke
Entgelt: € 20,00 / ermäßigt: € 15,00 / Aachenpass: € 5,00
Veranstalter:in: Theater K
Schreib- und Kreativwerkstatt, Vortrag, Gespräch und Ausstellung
Erinnern und gestalten
07.-08.11.2026 – Akademie des Bistums Aachen – Leonhardstraße 18-20, Aachen
Das Gedenkbuchprojektes für die Opfer der Shoah aus Aachen e.V. und Arbeitsgruppe „Nie wieder“ des TSV Alemannia Aachen in gemeinsamer Werkstatt.
Das Wochenende widmet sich in der Begegnung der Aachener Lebensgeschichten und der Fußballgeschichten, in der Auseinandersetzung mit der Historie und mit künstlerischen Zugängen der weiteren Aufarbeitung des dunklen Kapitels der Geschichte, das sich in Deutschland und auch anderswo nie wiederholen darf.
Den Beginn macht die Eröffnung der Ausstellung „Von Papenburg nach Neuruppin: Zyklus für Maria. Werke von Hannah Bischof“. Kooperation mit dem Gedenkbuchprojektes für die Opfer der Shoah aus Aachen e.V., dem Stadtarchiv Aachen, TSV Alemannia Aachen und Fanprojekt Aachen.
Entgelt: € 62,00 / ermäßigt: € 42,00
Veranstalter:in: Akademie des Bistums Aachen, Gedenkbuchprojektes für die Opfer der Shoah aus Aachen e.V. und Arbeitsgruppe „Nie wieder“ des TSV Alemannia Aachen
Gedenken
Jugendgedenken mit Stolpersteinreinigung
07.11-.2026 – 16:00 Uhr – DGB Jugend Aachen – Anna-Sittarz-Platz, Aachen
Gedenkzeremonie, Stadtrundgang
Veranstalter:in: DGB Jugend Aachen
Rundgang
Der jüdische Friedhof in Aachen
08.11.2026 – 10:00-11:30 Uhr – Treffpunkt: Lütticher Straße (Bushaltestelle ASEAG), Aachen
In der jüdischen Religion sind Friedhöfe als Orte des Erinnerns genauso bedeutend wie Synagogen als Stätten des Gebets. Der jüdische Friedhof an der Lütticher Straße entstand nach 1822. Im Laufe der Zeit hat sich das Erscheinungsbild der Grabstätten gewandelt. Manche sind ein Beleg dafür, dass es um die Jahrhundertwende eine Epoche der Anpassung an christliche Gebräuche gab. Neben den kunsthistorischen Aspekten werden Biografien von Menschen beleuchtet, die das öffentliche Leben Aachens als Fabrikanten, Bibliothekare, Stadtverordnete oder Kunstgewerblerinnen geprägt haben.
Männer tragen bitte eine Kopfbedeckung.
Kurs-Nr.: 262-04462
Entgelt: € 9,00 / ermäßigt: € 7,00
Veranstalter:in: Volkshochschule (VHS) Aachen
Musikalisch begleitete Lesung
Und die Menschen standen stumm
08.11.2026 – 16:00 Uhr – Theater K – Am Viadukt 7, Aachen
In einer musikalisch begleiteten Lesung wird die Pogromnacht 1938 in Aachen ins Heute geholt.
Die Aachener Synagoge brannte – die Menschen davor stumm, Geschäfte wurden geplündert – Kinder bekamen dafür Schulfrei, Menschen wurden misshandelt und gedemütigt – Zeitungen der Nachbarländer berichten mit Fassungslosigkeit. In einer Kollage aus Biografien, Dokumenten, Zitaten, Musik und Bildprojektionen entsteht ein faktengetreues Bild der damaligen Schreckenstage in Aachen und der weiteren Folgen. „Wie war das möglich?“– das hinterfragen eigene Reflexionen, die den Abend aus der Historie in unsere Jetztzeit führen.
Musik: Sasan Azodi
Rezitation: Annette Schmidt, Jochen Deuticke
Entgelt: € 20,00 / ermäßigt: € 15,00 / Aachenpass: € 5,00
Veranstalter:in: Theater K
Stolpersteinverlegung
Stolpersteine für die Familie Falkenstein und Mainzer
09.11.2026 – 10:00 Uhr – Haus Falkenstein, Steinweg 78, Stolberg
Verlegung von Stolpersteinen für Famile Falkenstein und Familie Mainzer in Kooperation mit dem Goethe-Gymnasium Stolberg und der Städtischen Gesamtschule Stolberg.
Der Flyer kann hier heruntergeladen werden.
Veranstalter:in: Gruppe Z – Stolberg
Gedenken
Gedenken an die Pogromnacht 1938 – Synagogenplatz Aachen
09.11.2026 – 17:30 Uhr – Synagogenplatz, Aachen
Das diesjährige Pogromnachtgedenken thematisiert Ausgrenzung und Entrechtung in den frühen 1930er Jahren als Vorbereitung von Vertreibung und Vernichtung.
Veranstalter:in: Aachener Bündnis Pogromnachtgedenken
Gedenken
Pogromnachtgedenken mit anschließendem Schweigemarsch zum Mahnmal vor dem Rathaus
09.11.2026 – 18:00 Uhr – Soziokulturelles Zentrum Klösterchen, Dahlemer Straße 28, Herzogenrath
Gedenken 88. Jahrestag der Pogromnacht 1938.
Veranstalter:in: Soziokulturelles Zentrum „Klösterchen“ , Wege gegen das Vergessen Herzogenrath, Städtisches Gymnasium Herzogenrath
Gedenken
Erinnern an eine Nacht, die alles veränderte. Novemberpogrom 1938
09.11.2026 – 18:00 Uhr – Haus Falkenstein, Steinweg 78, Stolberg
Im Mittelpunkt des Gedenkens an die Pogromnacht 1938 in Stolberg stehen szenische Darstellungen dargeboten auf einer Bühne, mit Bild und Ton unterlegt, durch Schüler:Innen des Goethe-Gymnasium Stolberg.
Das Thema ist das Wahlprogramm der NSDAP früher, im Vergleich zum aktuellen Wahlprogramm der AfD.
Der Flyer kann hier heruntergeladen werden.
Veranstalter:in: Gruppe Z – Stolberg
Gedenken
Erinnern an die Reichspogromnacht 1938
09.11.2026 – 19:30 Uhr – Rathaus, Krönungssaal, Aachen
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden in ganz Deutschland Synagogen durch die Nationalsozialisten geschändet, demoliert, in Brand gesetzt und zerstört, Geschäfte jüdischer Eigentümer attackiert und geplündert, Jüdinnen und Juden verfolgt, verhaftet, misshandelt, gefoltert und getötet. Die Pogrome dieses Tages waren der Auftakt für den millionenfache Mord in der Schoah.
Traditionell veranstaltet die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit zur Erinnerung an die Novemberpogrome eine Gedenkveranstaltung im Krönungssaal des Aachener Rathauses. Hierzu sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.
Veranstalter:in: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Aachen
Workshop für Multiplikator:innen
Erinnern heißt handeln!
12.11.2026 – 11:00-18:00 Uhr – Volkshochchule Aachen – Peterstraße 21-24, Aachen
Unsere Erinnerungskultur ist zunehmend Angriffen von rechtsaußen ausgesetzt. Durch öffentliche Relativierungen des Nationalsozialismus und der damit verbundenen Gewalt werden auch Pluralität, Diversität und Gleichberechtigung massiv angegriffen. Was heißt das für die historisch-politische Bildung? Wie lässt sich in pädagogischen Räumen politisch Position beziehen? Und wie lassen sich Erinnerungskulturen in einer vielfältigen Gesellschaft gestalten? Im Workshop geht es um die Reflexion dieser Fragen durch das Konzept „Verunsichernde Orte – Weiterbildung Gedenkstättenpädagogik“. Der Blick ist dabei auf eigenen Überzeugungen und Zielsetzungen sowie die eigene pädagogische Praxiserfahrung ausgelegt. Der Workshop richtet sich an Multiplikator:innen und Lehrkräfte in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit.
Workshop mit Jennifer Farber und Uta George
Kurs-Nr.: 262-01228
Raum 101
Der Eintritt ist frei
Veranstalter:in: Volkshochschule (VHS) Aachen
Workshop für Multiplikator:innen
Erinnern heißt handeln!
13.11.2026 – 10:00-15:00 Uhr – Volkshochchule Aachen – Peterstraße 21-24, Aachen
Unsere Erinnerungskultur ist zunehmend Angriffen von rechtsaußen ausgesetzt. Durch öffentliche Relativierungen des Nationalsozialismus und der damit verbundenen Gewalt werden auch Pluralität, Diversität und Gleichberechtigung massiv angegriffen. Was heißt das für die historisch-politische Bildung? Wie lässt sich in pädagogischen Räumen politisch Position beziehen? Und wie lassen sich Erinnerungskulturen in einer vielfältigen Gesellschaft gestalten? Im Workshop geht es um die Reflexion dieser Fragen durch das Konzept „Verunsichernde Orte – Weiterbildung Gedenkstättenpädagogik“. Der Blick ist dabei auf eigenen Überzeugungen und Zielsetzungen sowie die eigene pädagogische Praxiserfahrung ausgelegt. Der Workshop richtet sich an Multiplikator:innen und Lehrkräfte in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit.
Workshop mit Jennifer Farber und Uta George
Kurs-Nr.: 262-01228
Raum 101
Der Eintritt ist frei
Veranstalter:in: Volkshochschule (VHS) Aachen
Musikalische Lesung – Kabarett
Friedenskultur statt Kriegshetze – Texte gegen den Krieg!
15.11.2026 – 15:30 Uhr – Pfarrsaal Heilig Geist, Hohenstaufenallee 44, Aachen
Mit literarischen Texten, Musik, Kabarett & Gesang wollen wir für eine friedliche Zukunft werben.
Der Eintritt ist frei
Veranstalter:in: Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner*Innen DFG-VK Städteregion Aachen
Dezember
Buchvorstellung
Present Past: Wie Nachfahren ihre NS-Familiengeschichte erforschen
03.12.2026 – 19:00 Uhr – Couven Museum, Hühnermarkt 17, Festsaal, Aachen
Zehn Nachfahren berichten, wie sie zum Nationalsozialismus in der eigenen Familie recherchiert haben, was sie herausgefunden haben und wie sie mit den Erkenntnissen umgehen. Sie geben Einblick in persönliche Erinnerungspraktiken einer wachsenden Minderheit in der deutschen Gesellschaft. Dr. Johannes Spohr stellt das Buch gemeinsam mit einem an dem Projekt beteiligten Nachfahren vor.
Dr. Johannes Spohr lebt als Historiker in Berlin und betreibt dort den Archivrecherchedienst „Present Past“ zum Nationalsozialismus in Familie und Gesellschaft.
Buchvorstellung und Gespräch mit Dr. Johannes Spohr.
Kurs-Nr.: 262-01270
Der Eintritt ist frei
Veranstalter:in: Volkshochschule (VHS) Aachen
Workshop
Der Nationalsozialismus in Familien und Gesellschaft Wege der Recherche
04.12.2026 – 9:00-14:00 Uhr – Volkshochchule Aachen – Peterstraße 21-24, Aachen
Der Nationalsozialismus wirkt auf vielfältige Weisen bis in die heutige Gesellschaft hinein. Viele fragen sich heutzutage, welche Rollen ihre Familienangehörigen, Bekannten oder Kolleginnen während dieser Zeit innehatten. Doch wie lassen sich Informationen recherchieren? Und wie sind die Ergebnisse zu verstehen? Diesen Fragen können sich die Teilnehmerinnen im Workshop mit professioneller Anleitung und Unterstützung widmen. Der Historiker Johannes Spohr liefert Grundlagen, Anregungen und Tipps und geht auf individuelle Fragen zur Recherche ein.
Dr. Johannes Spohr lebt als Historiker in Berlin und betreibt dort den Archivrecherchedienst „Present Past“ zum Nationalsozialismus in Familie und Gesellschaft.
Workshop mit Dr. Johannes Spohr.
Kurs-Nr.: 262-01229
Raum 101
Der Eintritt ist frei
Veranstalter:in: Volkshochschule (VHS) Aachen
Konzert und Lesung zum Gedenken an die Pogromnacht
„verbrannte Bücher, geflüchtete Melodien“ – verfolgte Autoren, Dichter und Komponisten in Nazi-Deutschland
13.12.2026 – 19:00 Uhr – Ballsaal im Alten Kurhaus, Komphausbadstraße 19, Aachen
Neue Musik Ensemble Aachen und Jochen Deuticke
Mit diesem Konzert gedenken wir der Reichspogromnacht und würdigen das bemerkenswerte kulturelle Schaffen jüdischer Künstlerinnen und Künstler, dass trotz der repressiven Politik des NS-Regimes in Deutschland fortbestand.
Abendkasse: 25,- / 20,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)
Veranstalter:in: Gesellschaft für zeitgenössische Musik Aachen

(Foto: Gruppe Z – Stolberg)





















